Brirf« von 17SS.
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ien, fund, und es däncht mir, daß Leichtigkeit und Kraft> fr «her zu- als abnimmt. Die L»ti» des Hauses
iu sind die bekannten, die kriegführenden Mächte in
ich I einer Entfernung, wodurch Collistonen und vcl-»,blik vermieden werden, so daß es ganz ordentlich zugeht.
Mit den Finanzsachen ist's wie in den größtenm- Staaten — schlecht bestellt. Meine vorjährigenU' Reisekosten hat mir niemand bezahlt. Doch bereue^ ich sie nicht, weil sie aus gutem Herzen geschehen,weil ich dafür noch ein Bbschiedsgemälde von deralten Eidgenossenschaft habe, und weil sie endliche"' doch nicht unbezahlbar sind. —da- Lesen konnte ich seitdem nicht viel, ich mußtek>u viel schreiben, und über dem Unglück habe ich auch
die einige Tage eingebüßt, jeder,nanu bedauert mich
und dich. Wir sind in des Allvaters Hand, darinuch ist auch Jacob noch mit uns.
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15 August SS.
Woh!n>eiser Herr Statthalter! Obschon Höchstein d n letzten Monaten des vorigen Jahres nochnicht öffentlich als Weisbeit aufgestellt waren, mußich dennoch sagen, daß ich in Dero damals geschrie-ben,! (lind mir verhehlten!!) Briefen einen Schatzdavon finde*). Ich lese sie mit dem größten Ver-gnügen. Auch h,er machen sie vielen edlen Jüng-lingen erwünschten Eindruck. Ich wollte sagen, daßste dein bestes Werk sind; aber dann müßte ich denEindruck der vorigen eben so lebhaft gegenwärtig
be
*) Briefe über das Studium der Wissenschaften, be>sonders der Geschichte; an einen schweizerischenJüngling. Zürich I?ss.