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Bemerkungen.
wurde. Sie ging für diese Last bis auf 9 Zoll, dagegen zeigtenzwei empfindliche Wasserwaagen, welche auf dem einen Wi-derlager und auf dem Mittelpfeiler sich befanden, nicht die ge-ringste Aenderung. Endlich brachte man zwei beladene Wagen,die mit ihren Pferden zusammen 7900Kil. wogen, auf die Brük-ke, wozu sich noch über 50 Personen gesellten, so dass die-selbe mit 69150 Kil. belastet war. Dessen ungeachtetwar weder an den Drahtseilen noch an dem Mauerwerkenur die mindeste Spaltung oder Störung zu bemerken; undals man Taj>s darauf die Last wieder abräumte, trat auchdie Senkung der Ketten wieder bis auf 2 Zolle in ihre vorigeLage zurück. Dieser 15au leistet also den genügenden Beweis,dal's man auch mit Drahtseilen , wie mit Ketten , grofse fahr-bare Brücken construiren kann.
Seit der Zeit hat sich die Zahl der Ketten und Drahtbrük-ken noch bedeutend vermehrt; im St. Petersburg allein befin-den sich gegenwärtig fünf Drahtbrücken , von denen zwei fürFuhrwerke bestimmt sind, und bis 97S00 Kilogr. tragen. • lnWien ist durch die Errichtung der Sophienbrücke die Bahn fürdiese Constructionen gebrochen. Auch in England und Ame-rica ist die Zahl der Kettenbrücken zunehmend. Die Fort-schritte der Mechanik und besonders der Sideroteclniik werdenallmählig auch in den übrigen Theilen Europas eine Veranstal-tung verbreiten , welche eine der nützlichsten Früchte der Thä-tigkeit unsers unternehmenden Zeitalters ist.
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Allgemeine Bemerkungen.
Es kann nicht die Absicht dieser Darstellung seyn, einevollständige Anweisung zum Bau der Hängebrücken zu geben:diese findet der Wilsbegierige in dem geschichtlichen Detailsüber die bisher erbauten Ketten- und Drahtbrücken, deren Li-teratur am Schlüsse dieses Artikels gegeben ist, vorzüglich indem für diesen Gegenstand classischen Werke von Navieh, *denjenigen von DÜeouh, Seguin und Freiherrn von Mitis.Aus der Geschichte der Hängebrücken ergiebt sich auch zuvör-derst , dafs diejenige Construction, bei welcher der Fahrwegan einzelnen, von einem Gerüste am Ufer ausgehenden, Radienoder Schrägbändern aufgehängt ist, wegen der ungleichen An-spannung der Letztem keine Sicherheit gewähre, und dafsdiese nur von einer, beide Ufer vereinigenden , biegsamen Li-
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