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[Fünfter Band. H - K.]
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Ile b er.

Schwere herabfallen, so müfste sie sich bei b , als bis wohinsie im Gleichgewichte gehalten wird, trennen, hier also einluftleerer Raum entstehen, welches „aber unmöglich ist, solange das Gewicht von b e den Gegendruck der Luft nicht über-

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steigt, die Höhe also nicht mehr als ■—Par. Fufs nach der obi-° w

gen Bestimmung beträgt. Aus dieser Ursache aber wird die

herabfallende Säule be die an sie grenzende mit sich herabziehen,

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und wenn dann die lothrechteHöhe cd geringer ist als — Fufs,

w

so dafs in der ganzen Röhre bca kein Vacuum entstehen kann,SO wird die Flüssigkeit im Schenkel ac gehoben werden und imSchenkel ce lierabfliefsen. Das Gewicht der Säule be mulsalso, wenn letztere herabfallen soll, zugleich die Flüssigkeit inder Röhre acb in Bewegung setzen, und namentlich deren Ad-häsion an die Röhrenwände überwinden, wozu eine nach denBedingungen verschiedene Kraft erfordert wird. Dürfte mandiese letztere vernachlässigen oder als stets gleichbleibend an-,sehen, so würde die Geschwindigkeit des Plerabfliefsens, undsomit auch die Menge der ausflielsenden Flüssigkeit dem Quer-schnitte der Heberröhre mhltiplicirt in die Quadratwurzel derHöhe be proportional seyn 1 ,

ln dem hier Mitgetheilten, wenn man insbesondere zu-gleich berücksichtigt, dafs bei communicirenden Röhren, aufwelche die Construction des Hebers zurückgeführt ist, dieWeite derselben eben so wenig als auch die verschiedenartig-sten Krümmungen irgend einen Einflufs auf den gleich hohenWasserstand in beiden ausiiben, liegt also die ganze einfacheTheorie des Hebers mit den sehr zahlreichen Anwendungen

O

desselben. Die Bedingungen des Fliefsens beim Heber sinddemnach 1. dafs der denselben bildende Canal überall luftdichtverschlossen sey, weil sonst die Luft in denselben eindringen,als leichtere Flüssigkeit den Raum acb einnehmen und durchihre Elasticitat den Gegendruck der atmosphärischen Luft gegendie Wassersäulen in den Schenkeln a und e aulheben würde;

2. dafs die lothrechte Höhe c d nicht mehr betrage als — Par.

w

Fufs und 3. dafs das Niveau der Flüssigkeit in e tiefer liege als

1 Vergl. Hydrodynamik.