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Heber,
ist, kann kein Fliefsen des Hebers stattfinden, obgleich die An-wesenheit eines nicht über die erforderliche Grenze grofsen, mitLuft erfüllten, Raumes dieses keineswegs unmöglich macht.
1^8-Ware z, D. der Raum g e mit Luft gefüllt, und die lpthrechte' Höhe der Säule eb gröfser als die von af, so könnten beide we-der im Gleichgewichte bleiben , noch auch könnte die Flüssig-keitssäule af die längere eb nach sich ziehen , und ein Zurück-fliefsen des Hebers bewirken, so dafs derselbe also nothwendigbei b ausfliefsen muls. ln diesem häufig vorkommenden Fallewird bei einer nicht zu weiten , und bei b einen hinlänglichenAusflufs gewährenden Röhre die Säule eb herabfliefsen, dieFlüssigkeit in gcfa nach sich ziehen, bis die Grenze bei g un-terhalb e lierabsinkt, und dann der lieber auf die gewöhnlicheWeise zu fliefsen fortfähvt. Ist dagegen die Röhre etwas wei-ter, die Ausllufsöffnung bei b aber enger, so wird von g herabbis e ein Herabfliefsen an den Wandungen der Röhre stattfinden,welches gerade hinreicht, um den Ausflufs bei b zu ersetzen,und die Luft wird sich fortdauernd im Raume g e erhalten. Siehat nicht völlig die Dichtigkeit der atmosphärischen Luft, son-dern wenn die letztere = d, ihre eigene Dichtigkeit = d\und die Länge der Säule eb = l in l’ar. Fufsen ausgedrückt heilst,
so ist d'== d (1 — —
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Das Füllen der Heber geschieht in den bei weitem meistenFällen durch Sauger, indem man die Luft aus dem Ende des.Schenkels b durch Saugen mit dem Munde wegnimmt, bis diein demselben befindliche Flüssigkeitssäule länger ist, als die imandern Schenkel und der Heber von selbst fliefst. Man kanndurch Sangen fast ein vollständiges Vacuum hervorbringen, undhiernach kann kein Heber so hoch seyn , dals man nicht im,Stande wäre, ihn auf diese Weise zu füllen. Indefs könnteder Fall kommen, dafs man bei der Einsenkung beider Schen-kel in die Flüssigkeit, oder wenn das Ende b der Röhre mitdem Munde nicht erreichbar wäre, den Heber zu füllen wünsch-te, und dann wäre es einfach, die Luft an der oberen Biegung
Fig. durch Sangen an der Röhre c wegzunehmen, den Hahn hernachzu schliefsen , und auf diese Weise das F'liefsen des Hebers zubewirken, eine Einrichtung, welche zwar vorgeschlagen, abernicht sehr gebräuchlich ist. Auch an den Schenkeln a und bkönnen Hahnen angebracht, und diese verschlossen werden.