H e b 1 a (1 e.
II e b 1 a d e.
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Hebezeug; Levier saus fin ; ist ein einfacher,auf die Gesetze des Hebels gegründeter Apparat. Es läfst sichnämlich vermittelst des Hebels zwar mit jeder gegebenen Kraftjede gegebene Last heben, und wenn gleich dieser theoretischeSatz wegen physisch hindernder Bedingungen keine allgemeineAnwendung leidet, so folgt doch aus ihm sowohl als auch ausallbekannten Erfahrungen , dafs man selbst mittelst des einfachenIlebels sehr grofse Lasten mit geringer Kraft zu heben vermag.Zimleich aber folgt ans dem im Art. Hebel erläuterten Cartesi-sehen Gesetze, dafs die Höhe, bis zu welcher eine Last ver-mittelst eines Hebels gehoben werden kann, bei gleicher ange-wandter Kraft ihrer Grcifse umgekehrt proportional ist. Wirk-lich können auch gTofse Lasten vermittelst des einfachen Hebelsnur bis zu geringen Höhen gehoben werden. Man suchte da-her diese geringen Höhen durch Vervielfältigung der Hebelwir-kungen zu vermehren , und hieraus entstand die Heblade, wel-che unter verschiedenen Gestalten von den Mechanikern 1 darge-stellt ist. Folgende zwei Arten sind die gebräuchlichsten. Dieeine besteht aus zwei parallelen hölzernen Backen, welche anfFig.dem Fufsgestelle AB aufgerichtet sind, und so weit von einan-der abstehen , dafs der Hebebaum a b sich leicht und frei zwi-schen ihnen bewegen kann. An beiden Seiten sind in lothrech-
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ter Linie und gleichen Abständen die Löcher e; e ; t "; .... i;t ; i 1 '; .... um einen eisernen Bolzen durchzustecken, woraufder Flebebaum ruhet. Ist letzterer dann mit einer Last am En-de a beschwert auf dem Bolzen in e ruhend, und wird das an-dere Ende b mit der Fland oder einem Seile herabgezogen, bis
1 Zuerst findet man sie von französischen Schriftstellern erwähntin Recueil de plusieurs machines militaires et feux artificiels de ladiligence de Franc. Thybourel, Maitre chyrurgien et de Jeax Appierdit Haszel de Colognej Pont ä Mousson 1620. Liv. III. chap. 20 undin Recreations malhdmaticjues. Rouen 1634. P. 11. probl. 21. Hierausdurch Schwester in: Mathematische Ercpiickungsstunden. Niirnb. 1651,4. Th. XV. Aufg. 23. Deutlicher findet man sie beschrieben in Leu-fold Theatr . Mach. Cap. V. Tab. XVI. XVII. Die zweite zu be-schreibende Heblade soll durch Pkrraolt erfunden seyn. S. Me'm. del’Acad. 1716. Man findet sie in den meisten neueren Werken überdie praktische Maschinenkunde.