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Ofenheizung.
sicherste riicksichtlich der gewissen Erreichung des beabsichtig-ten Zwecks einer hinlänglichen Erwärmung, wenn die Zimmernicht allzu grofs sind, wie Fabrik- Concert und Tanz-Säle,Theater, Kirchen u. s, w. Dagegen haben die Stubenöfen mehroder minder den schon gerügten Nachtheil einer ungleichen Ver-theilung der Wärme, indem sie bei grofser Hitze in ihrer Nä-he die entfernteren Theile der Zimmer kalt lassen, und dafs dievon ihnen ausstrahlende Wärme überhaupt unangenehm aflicirt.Uebrigens ist die Ungleichheit der durch sie bewirkten Erwär-mung der Zimmer in sofern oft vortheilhaft, als die verschiede-nen Bewohner derselben nach ihrer individuellen Dispositionsich in geringerer oder gröfserer Entfernung von ihnen aufhal-ten können. Bei den Oefen kommt dann das Material, woraussie bestehen, ihre Form und Gröfse in nähere Betrachtung.
15. Im Allgemeinen ist das Material»'' der Oefen entwederEisen oder Thon ; denn obgleich auch Kupfer sich wegen sei-ner mehr als doppelt so grofsen Wärmeleitung sehr gut dazueignen würde, so ist cs doch theils zu kostbar, theils verbreitetes erhitzt leicht einen unangenehmen Geruch, würde in grofserHitze sich leichter biegen und mehr verzehrt werden und aufser-dem würde seine gröfsere Ausdehnung leicht ein Abfallen desKittes verursachen. Die übrigen Metalle, welche man wohldazu benutzen könnte, sind theils zu kostbar, theils zu leichtilüssie für den erforderlichen Grad der Hitze, und so wird dasEisen , welches sich in jeder Hinsicht sehr gut dazu eignet, aus-schliefslich dazu verwandt. Ferner wählt man in der RegelGufseisen, weil dieses am wohlfeilsten ist, und am leichtestenin der hierfür pafslichen Form dargestellt werden kann ; außer-dem aber Eisenblech theils in Absätzen zwischen den Theilenvon Gufseisen, theils als Aufsätze auf gufseisernen Heizkasten,theils für die ganzen Oefen. Das Eisenblech hat den Vorzug,dafs es die Wärme leichter durchläfst, dagegen aberist es theu-rer und verbrennt weuen seiner unbedeutenden Dicke leichter,weswegen es sich für den Heizkasten nicht eignet. Ohnehinsind blofs die alten Oefen aus den Zeiten, als die Kunst desGiefsens noch unvollkommener war, dick und schwerfällig , diereuen aber haben kaum mehr als zwei bis vier Linien Metall-stärke, so dafs man aus dieser Ursache nicht genöthigt ist, zudem dünneren Bleche seine Zuflucht zu nehmen. Eiserne Oe-fen haben in einem hohen Grade den schon gerügten Nachtheil,