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[Fünfter Band. H - K.]
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Ofenheizung.

folst aus demselben also, dafs ein thßnerner Ofen 27 mal solange die Warme halten, im Mittel aber nur T V so viel abgebenwürde, als ein eiserner, die übrigen Bedingungen bei beideneinander gleich gesetzt. Auf allen Fall ergiebt sich hieraus mitder Erfahrung übereinstimmend, dafs der erstere bei weitemlängere Zeit eine mildere und durch Strahlung ungleich wenigerunangenehme Wärme verbreitet, als der letztere.

Ohn"eachtet ich indefs die Vorzüge der thönernen Oefenkeineswegs verkenne, so bin ich dennoch geneigt in Gemäfsheitder Resultate aus zwei Versuchsreihen, in denen das nämlicheZimmer zuerst mit einem eisernen und dann mit einem thöner-nen Ofen geheizt wurde, den ersteren im Ganzen den Vorzugeinzuräumen, unter der Voraussetzung, dafs sie gut construirt,nicht zu stark von Metall sind und dafs die Feuerung sorgfältigre°irt wird *. Oefen mit einem eisernen Heizkasten und einem

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thönernen Aufsatze vereinigen so ziemlich die Vorzüge beider,und sind daher sehr empfehlenswerth, jedoch reicht meine Er-fahrung nicht hin, um über die entschiedenen Vorzüge der dreigenannten Arten ein festbegründetes Urtheil bestimmt auszu-

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sprechen.

17. Oie Form der Oefen ist sehr mannigfaltig, so dafs esan diesem Orte sogar zweckwidrig seyn würde, sie in nur eini-gem Grade vollständig beschreiben zu wollen. Aufserdem hatman insbesondere in den neuesten Zeiten angefangen vielfachdaran zu künsteln, hauptsächlich in der Absicht, die glühende Luftund den heifsen Rauch im Ofen durch Verbreitung ihrer Wärmenach Aufsen mehr abzukühlen, und die aufsere Luft mit der au-fseren Oberfläche der Oefen mehr in Berührung zu bringen, umihr die erzeugte Wärme besser mitzutheilen und zugleich stär-\

1 Weil dieses letztere nicht eben leicht zu erreichen ist, sogiebt Wagexmanx a. a. 0. S. 15. den thönernen den Vorzug, und ichwill nicht leugnen, dafs es schwer seyn dürfte, das Gegentheil über-zeugend darzuthun. Die von ihm angenommenen Gröfsenbestimmun-gen sind indefs, nach den so eben raitgetheilten, nicht genau richtig.Uebrigens stimme ich dem Urtheile Wagekmakx’s vollkommen hei,weiiu er S, 18. sagt; „Wo man eine schnelle Erwarmung für kurze„Zeiten bedarf, da sind eiserne Oefen zweckmäfsigerj sie werden„auch bei guter Feuereinrichtung, sorgfältiger Heizung und nachhe-,, rigem dichtem Verschlnfs keinen gröfseren Wärmeverlust verursa-,, cheu, als die Kachelöfen, niemals aber die gleichmafsige Erwar-„ mutig wie diese gebeu.“