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Heizung.
kere Strömungen derselben in den Zimmern zu Veranlassen. Soviel ist mit Sicherheit ausgemacht, dafs wegen der geringenLeitungsfähigkeit der Luft kein Ofen im Stande seyn würde,seine Warme bis auf 8 oder 12 F. Entfernung fortzupflanzen,wenn die Luft ohne alle Bewegung bliebe, und die Erwärmungeines Zimmers ist daher nur dadurch möglich, dafs die den Ofenumgebende erwärmte Luft statisch aufsteigt, und somit der vonunten wieder herbeiströmenden kalten Luft den Zutritt zur Ober-fläche desOfens verschafft, um dort gleichfalls erwärmt zu wer-den, und dann aufzusteigen. Es leidet eben daher keinen Zwei-fel, dafs diese anhaltende Luftströmung, welche für die allge-meine Verbreitung der Wärme so nothwendig ist, durch einigeder vorgeschlagenen Mittel befördert _wird; von der andernSeite aber ist auch dahin zu sehen, dafs die durch eine weitVerbreitete Strahlung Von der Oberfläche des Ofens aus erzeugteWärme, und die hieraus hervorgehende schnellere Mittheilungderselben, nicht Verloren werde. Viele der vorgeschlagenen Ver-besserungen der Stubenöfen haben indefs die gehegten Erwar-tungen nicht befriedigt, u. z. deswegen, weil man schon imAllgemeinen annehmen darf, dafs allzukünstliche Vorrichtungenminder brauchbar sind, weil sie neben der Erreichung des ei-nen Zwecks einem anderen gleich wichtigen entgegenwirken.Mir scheinen daher bei der Einrichtung der Oefen nur folgendedrei Stücke eine stete Berücksichtigung zu verdienen, nämlicherstens, dafs das Brennmaterial schnell und vollständig verbrenne;zweitens, dafs die hierdurch erzeugte heifse Luft mit wenigemRauche (wegen vollständiger Zersetzung) ihre Wärme gröfsten-theils durch die Wandungen des Ofens abgebe, um nicht unnützin den Schornstein zu entweichen ; und drittens, dafs auch dieunteren Theile der Zimmer hinlänglich an der Erwärmung Tlieilnehmen. Dieses Letztere wird dadurch erreicht, wenn manden Feuerraum des Ofens nicht zu hoch stellt, indem sonst diekältere, wegen ihres grofseren Gewichtes herabsinkende Luft-schicht in eine Art von Stagnation versetzt werden kann , ver-möge welcher sie an den Strömungen der übrigen Luftschichtengar keinen oder nur einen geringen Antheil nimmt« Die übri-gen beiden wesentlichen Bedingungen werden durch verschie-dene Constructionen der Oefen besser oder schlechter erreicht,so dafs man nicht füglich die eine oder die andere als ausschliefs-lich seeijznet und die übrigen sämmtlich als untauglich darstel-
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