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Heizung.
herauszunehmen, obgleich die Menge der letzteren nach derCon-struction des Ofens nicht grol’s seyn kann. Dafs sie gewöhn-lich durch eingeklemmte Bleche verschlossen sind, versteht sichvon selbst.
Soll der Ofen zur Caminheizung eingerichtet werden, sofallt die Zunge d weg, und wird dann ein geeigneter Hals an-gegossen oder von starkem Eisenbleche eingesetzt. Oft verstat-tet die Lage der Camine nicht, dem so eingerichteten Ofen die-jenige Richtung gegen das Zimmer zu geben , welche für das-selbe erforderlich ist. In diesem Falle könnte der Hals an derbreiten Seite des Ofens angebracht, und der Ofen so gestellt wer-den , dafs seine entgegengesetzte breite Seite gegen das Zimmer■y gerichtet wäre, wodurch indefs die Heizung unbequemer und der
Construction des Ofens nicht angemessen wird. Die Dimensio-nen des Ofens sind in der Zeichnung angegeben, und gelten fürden Fall, wenn derselbe für ein grofses Zimmer bestimmt ist,indem letzteres schon von ungewöhnlicher Gröfse seyn , nämlichmindestens 3 Fenster an der längeren Seite haben miifste , wennein solcher eiserner Ofen bei anhaltender und starker Heizungnicht ausreichen sollte. Inzwischen können die angegebe-nen Dimensionen noch bis so weit vergröfsert werden , dafs dieHöhe des Fleizkastens 18 Z. Par. beträgt, die Breite 36 Z,. unddie Tiefe 18 Z., in welchem Verhältnifs dann die übrigen Di-mensionen gleichfalls theils vergröfsert, theils die angegebenenbeibehalten werden müfsten. Uebrigens gebe ich nach meinerAnsicht der Sache diesen Oefen rücksichtlich ihrer Fleizungs-kraft, nicht aber hiusichtlich ihrer Schönheit den Vorzug vorallen andern, weil sie die nothwendigen Bedingungen einer gu-ten Heizung am besten erfüllen, nämlich eine vollständige Ver-zehrung des Brennmaterials, einen hinlänglichen, jedoch durchdie wiederholten Biegungen nicht iibermäfsigen Luftzug, einemöglichst grofse Oberfläche zur Ausstrahlung der Wärme undeinen hinlänglich langen Weg für die Flamme und heifse Luftim Innern geben , um vor dem Entweichen in den Camin gehö-rig abgekühlt zu seyn.
21. Es sind oben Nr. 16. die Vorzüge der eisernen undder thönernen Oefen zusammsngestellt, und weil beide Artenderen eigenthümliche haben, so ist bei den eben beschriebenenConstructionen der Oefen darauf Rücksicht genommen, dafs sieaus beiden Substanzen verfertigt werden können, obgleich das