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Ofenheizung.
Gufseisen am besten für sie geeignet ist. Auf gleiche Weise isterwähnt, dafs verschiedene Oefen in Vorschlag gebracht undwirklich ausgeführt sind, welche aus beiden Substanzen zugleichbestehen, um die Vorzüge beider zu vereinigen, namentlich dieschnellere Erwärmung durch das Eisen und die längere Dauerderselben durch den Thon , und dieses wird wirklich erreicht,wenn man bei der so eben beschriebenen den Heizkasten vonjenem, den Aufsatz aber von diesem verfertigen läfst, denn dieumgekehrte Anordnung ist deswegen verwerilich, weil ein thö-nerner Heizkasten durch unvorsichtiges Hineinwerfen des Hol-zes zu leicht zerstört wird. Ohne dem Fehler eines zu com-plicirten Baues zu unterliegen, scheinen mir die Feilner'schenOejen eine sehr grofse Menge von Vorzügen zu vereinigen,weswegen ich ihre Beschreibung als einer dritten sehr zweckmä-p.^fsic eingerichteten Art hier folgen lasse 1 . Die beiden Zeichnun-66. u.gen stellen zwei verticale Durchschnitte desselben vor, und wer- 0 ' 1den zum Verstehen seiner Einrichtung genügen. Der eiserneHeizkasten e ruhet auf einer Unterlage von gebrannten Steinenso, dafs der gröfste Theil der Bodenplatte , die beiden Seiten-platten und die vordere Platte unbedeckt, jedoch v,on einemthünernen, den unteren Theil des Ofens bildenden Mantel umge-ben sind. In den hierdurch gebildeten Zwischenraum dringt diekalte Luft der unteren Schichten im Zimmer durch zwei an beidenSeiten unten angebrachte 3 Z. hohe und 8 Z. breite Oeffnungen,und entweicht erwärmt durch eine 21 Z. über den Boden desZimmers erhabene messingne durchbrochene Verzierung. Ausdem eisernen Heizkasten ist die eiserne Röhre g von 6 Z. Durch-messer und 4 bis 6 Z. Höhe hinaufgeführt, um die Flamme, denheifsen Rauch und die erhitzte Luft zur allmäligen Abkühlungin die verschiedenen Abtheilungen des zur Circulirung einge-richteten thönernen Obertheiles zu leiten. Die in diesen engenCylinder spielende Flamme soll den durchgehenden Rauch ent-zünden, und somit eine vollständige Verbrennung des Heizma-terials bewirken. Auf die obere Platte des Heizkastens ff wer-den Mauerziegel gelegt, um eine blech^ne Tafel zu tragen, wel-che mit einer kreisrunden, ausgeschnittenen Oeflnung den ei-sernen Cylinder umfalst, und zugleich ringsum 1 Zoll von den
1 H. Weber in Verhandl. des Vereins zur Beförderung des Ge-werbileifses iu Preufseu. Jahrg. 1823.