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[Fünfter Band. H - K.]
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Heizung.

wie in Whiston’s geologischer Theorie geschieht, gleichsamvoraussetzen, dafs das Naturgesetz vom Aufsteigen der leichte-ren Lufttheilchen in den schwereren bei den Luftheizuncsöfenaufgehoben seyn könne, und in so fern wesentlich nachtheiligsind, als sie theils die Bedingungen des schnellen Verbrennensder Brennmaterialien hindern, theils das oft so nöthige Hinzu-kommen zum Ofen unmöglich machen, und endlich die beab-sichtigte freie Circulation der Luft mehr hindern als befördern.Wer sich von den aufserordentlichen Wallungen der Luft, wel-che in einem Heizraume den Ofen umspielt, durch den Augen-schein überzeugen will, der darf nur etwas Magnesia 1 aus ei-nem Glase durch Flor gegen den Öfen pudern, um aus der Be-wegung der fortgerissenen Theilchen die Luftströmungen zu er-kennen.

28. Die Heizhammern , worin die Oefen stehen, sollennicht selbst geheizt werden , vielmehr ist die Wärme, welchesie aufnehmen, und nach Aufsen zerstreuen, ein von der Luft-heizung unzertrennlicher Verlust, sondern sie sind blofs dazubestimmt, die zu erwärmende Luft einzuschliefsen, bis siedurch die Wärmecanäle entweicht, und die kalte von Aufsen anihre Stelle tritt. Hieraus folgt von selbst, dafs das Material der-selben ein schlechter Wärmeleiter seyn mufs, und so werden sieam besten von gebrannten Steinen verfertigt, inwendig und aus-wendig mit Kalk beworfen und verputzt. Man hat ganz zweck-mäfsig vorgeschlagen , sie in der Art doppelt zu machen , dafsbeide Wandungen durch eine Luftschicht von etwa 6 Z. Dickegetrennt würden , weil die trockne Luft ein schlechter Wärme-leiter ist; noch besser würde man diesen Zweck erreichen,wenn man eine innere Heizkammer von verzinntem Eisenblechein einem Abstande von etwa 6 Z. mit einer gemeinen Heizkam-mer aus gebrannten Steinen umgäbe, eine minder kostbare Vor-richtung , als so manche unnöthige Künsteleien an den Oefen,und wobei die Dicke der äufseren Heizkammer nicht über 12 Z.erfordern würde. Ist die Heizkammer einfach, so wird ihreDicke durch den Gebrauch der ganzen Heizung bedingt. Wenndiese nämlich für Kirchen, Theater, Concertsäle u. s. w. be-

1 Andere Substanzen, welche mit der Oberfläche der Oefen inBerührung gebracht, verbrennen, sind zu diesem Versuche un-brauchbar.