Band 
[Fünfter Band. H - K.]
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Lu fth eiz ung.

stimmt ist, so dafs 6ie nur an einzelnen Tagen gebraucht wirdund in den Zwischenzeiten völlig wieder erkaltet, so reichteine Dicke von 12 Z. hin, weil diese in den wenigen Stundender Heizung nicht völlig durchwärmt wird, vielweniger alsoeine bedeutende Menge Wärme nach Aufsen abzngeben imStande ist. Soll sie dagegen dazu dienen, um ein oder mehrereZimmer stets warm zu erhalten, so ist eine Dicke von IS Z. er-forderlich und von 2 F. noch vorteilhafter, auch würde für die-sen Fall, vorzüglich in kälteren Gegenden , eine doppelte , oderdie oben angegebene innere Umgebung der Heizkammer ausWeifsbleich durch Verminderung des Holzaufwandes die größe-ren Kosten bald wieder ersetzen. Der Natur der Sache nacherfordert die Heizkammer oben eine solche Wölbung oder Ver-engerung, dafs die erhitzte Luft aus ihr leicht und ungehindertin den odpr in die Wärmecanäle strömen kann, und nachtheiligist es auf allen Fall, wenn die OelFnungen der letzteren niedri-ger liegen, als die oberste Höhe der Heizkammer, weil dannganz oben eine Stagnation der heifsesten Luftschichten und einSteter Verlust an Wärme durch die Decke eintritt.

Die Bestimmung des Abstandes der inneren Wandung derHeizkammer vom Ofen hängt von verschiedenen, zum Th eileinander entgegengesetzten Bedingungen ab. Gerade die an-

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scheinend wesentlichste, nämlich die hinlängliche Erwärmungder erforderlichen Luftmenge innerhalb derselben, kommt bis zueiner gewissen Grenze gar nicht in Betrachtung. Es wird näm-lich in der Folge gezeigt werden, dafs die Geschwindigkeit derin den Wärmecanälen aufsteigenden Luft ihrer Temperatur directproportional ist. Befindet sich daher wenig Luft in der engerenHeizkammer, so wird sie stärker erwärmt werden , daher auchwegen schnellerer Strömung in kürzerer Zeit wechseln und so-mit kürzere Zeit mit dem Ofen in Berührung bleiben , bis beideeinander entgegengesetzte Bedingungen in ein gewisses Gleich-gewicht kommen. Hieraus folgt aber unmittelbar, dafs man beider Luftheizung auf gleiche Weise als bei der Ofenheizunghauptsächlich nur dahin zu sehen habe, dafs jederzeit eine hin-längliche Menge Luft bis auf die erforderliche Temperatur er-wärmt werde. Auf der andern Seite wird die Wärmestrahlungdes Ofens die innere Wandung der Heizkammer um so viel we-niger treffen, folglich diese um so weniger 'Wärme nach Aufsenableiten, je gröfser der Abstand derselben ist, ja es lielse sich