Fraunhofer’Si
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macht wurde*. Dieser schlug vor , Stücke von zwei ganz glei-chen Objectivgläsern oder Hohlspiegeln auf die oben erwähnteArt zu gebrauchen.
Dolloku machte den Vorschlag 1 2 , zut Abmessung solcherWinkel ein Objectivglas in zwei Hälften zu theilen und diesedann in zwei Schiebern .befestigt, so von einander zu entfernen,wie es die Messung fordre. Er bemerkt dabei, dafs die Bilderdann ebensogut, nur minder lichtvoll erscheinen, und dafs mandie Hälften also rechtwohl gebrauchen könne. Man müsse vonder Stellung, wo sie vereinigt nur ein Objectiv bilden, ausge-hen, dann den genauen Abstand der beiden Mittelpuncte, wieer bei der Abmessung statt finde, bestimmen, und daraus inVerbindune mit der Brennweite den Winkel, den man durch
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die Beobachtung bestimmen wolle, berechnen.
Dieser Gebrauch der beiden Hälften desselben Objectivs hatden Vorzug, dafs man gewifs bei beiden eine gleiche Brenn-weite hat, und dafs die Mittelpuncte der Gläser einander sehrnahe, ja bis zum Zusammenfallen nahe gebracht werden können.
Die Einrichtung des Instruments ist in neuerer Zeit vor-züglich durch Fraunhofer ungemein vervollkommnet wor-den, indem nicht nur an den von ihm oder jetzt wenigstensnach seiner Anordnung verfertigten Instrumenten die Mikrome-tevschraube den höchsten Grad von Genauigkeit hat, sondernauch eine Stellung des Objectivs in jede Richtung möglich ist,vorzüglich aber durch multiplicirte Messung gröfsere Genauig-keit erreicht wird, und in Hinsicht der Stellung des Ocularsu. s. w. alle Berichtigungen statt finden, deren man irgend bedarf.
Fraunhofer’s Heliometer.
Um die Uebersicht dessen, worauf es hier hauptsächlichankömmt, zu erleichtern, bleibe ich zuerst bei dem Fernrohrestehen. Die Figur zeigt bei AB und bei CD die beiden mes-Fig*
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singnen Fassungen oder Schieber, in welchen die beiden Ob-jectivhälften befestigt sind. Jede derselben kann durch eineSchraube, deren Köpfe man bei A und C sieht, höher oder nie-driger gestellt werden, und indem dadurch die an diesen Fas-
1 Phil. Trans. Vol. XLVIII. Part. I. for the Y. 1753. p. 167.
2 Thil. Tr. Vol. XLVIII. P. 1. for 1753. p. 178.