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Heliometer.
sungen befindlichen Theilungsstriche an dem feststehenden In-dex vorbei rücken, ist man im Stande die gegenseitige StellungderMittelpuncte beider Objectivhälften abzulesen. Stehen beideTheilungen , die nämlich den beiden verschiedenen Hälften zu-gehören und die durch die beiden Schrauben, deren Köpfe manbei A und C sieht, regiert werden, auf einer gleichen Thei—lungszahl, so fallen die Mittelpuncte beider Objectivhälften zu-sammen und die beiden Bilder decken einander; stehen sie nichtauf gleichen Theilungszahlen, so giebt die Differenz zunächstan, um wie viele Mikrometertheile sie Von einander entferntsind, woraus dann, wie nachher gezeigt werden soll, diescheinhare Gröfse des Abstandes berechnet wird.
Die Schrauben, welche sich mit ihrem Ende auf den fe-sten Theil, woran der Index sich befindet, aufstützen, sind mitder allergrölsten Sorgfalt geschnitten, so dafs nicht blofs alleSchraubengänge unter sich ganz gleich sind , sondern selbst je-des Hundertstel einer Umdrehung noch ein gleiches Fortschiebenbewirkt. Man liest daher nicht blofs an der Scale, welche dieFigur zeigt, die Anzahl der ganzen Schraubendrehungen ab,sondern an dem Kopfe A der einen Schraube ist der Umfang in100 Theile getheilt und ein Zeiger giebt an, wie viele Hundert-stel einer Drehung noch ^ufser den ganzen Umgängen statt ge-funden haben. Der andre Schieber hat eine solche mikrometri-sche Theilung nicht. Beide Schrauben gehen in Hohlschrauben(Schraubenmüttern), die in den Schieber beider Objectivhälfteneingeschnitten sind. Dafs diese Schraubencänjze auf das ge-naueste in einander passen müssen, damit eben so wenig einKlemmen als ein todter Gang stattfinden könne, versteht sichvon selbst; der todte Gang wird dadurch gehindert, dafs esnicht einige wenige Schraubengänge sind, in deren Höhlungendie Schraube geht, sondern eine hinreichende Anzahl, um densicheren Gang zu bestimmen. Da die Schraube sich unten auf-stützt, so erhellet, dafs das Heben der beweglichen Fassung so-gleich anfängt, wenn die Drehung der Schraube es zu bewirkenstrebt; damit aber auch beim entgegengesetzten Drehen sogleichdas Herabschieben anfange , hat die Schraube auch noch obeneinen sich anstemmenden Bing, so dafs sie sich weder hebennoch senken kann, und deshalb die bewegliche Hohlschraubesogleich hinab oder lünauf drängt, sobald man zu drehen an-fängt. Die Drehung dieser Mikrometerschraube wird durch die
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