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[Fünfter Band. H - K.]
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Hof.

<las ist klar, dafs wenn auch der leuchtende Körper fast wieein l’unct erschiene, dennoch diese Ringe, wenn sie aus wei-fsem Lichte entstände, keine reinen Farben zeigen könnten,dals zwar das äufserste Roth am einen, das äufserste Violettam andern Rande hervortreten, in der Mitte aber alle Farbensich vermischen würden, und dieses desto mehr, je dicker diedurchsichtige Hülle ist.

Hieran knüpft sich eine andere Betrachtung. Wenn einStrahl S a so auffällt, dafs er um den Bogen ag = <p von demdurch den Mittelpunct gehenden Strahle entfernt ist, so dringter, wenn m das Brechungsverhältnifs ausdrückt, so ein, dafsSin. Gab = m. Sin. q> ist, und weil beim Ausfallen G b a =

Gab, undSin.Gbc= — Sin. Gab = Sin. q> , Gbc = ISO 8m

<— q> ist, so ist S" c b — ip = G A b = — A G b = ep —(2 . G ab — <p) = 2 (<p — Gab). Dieser Winkel wird fürdie Brechung im Wasser, wenn (p = 45° ist, für violetteStrahlen = 264 Gr., für rothe Strahlen = 25-g- Gr. und so weitvon der Sonne würde, wie Newtojt und Mayer angeben,eine Wasserkugel den hellsten Glanz zeigen; m miifste =0,786seyn, wenn jener Abstand =224 Gr. betragen sollte. Dochdiese Abweichung von der Erfahrung ist nicht die wichtigste,sondern als viel wichtigerer Einwarf steht dieser Mayer’schenTheorie das entgegen , dafs der Ring nicht so deutlich vorglän-zend vor dem innern Raume sich zeigen könnte, wenn nichtder innere Theil der Kugel undurchsichtig wäre, und dafs daszu Darstellung immer gleicher Höfe nöthige Verhältnifs derDicke der Wasserschicht zum Halbmesser der Kugel vielleichtbei Dunstbläschen so statt finden könnte, wie es, um einenRing darzustellen, nöthig ist, aber doch schwerlich in zweiverschiedenen Arten von Dunstblächen so, dafs es zwei weitvon einander entfernte Ringe hervorbringen könnte 1 .

1 In Beziehung auf die Berechnung jenes Winkels von 26 Gra-den mufs ich noch eine Bemerkung beifügen. Den Grund, warumfür tp — 45 0 das Licht stärker als für jeden andern Werth gefundenwerde, setzt Mayer, der hierin Newton folgt, darin, dafs erstlichdie Menge des auf den Bogeu a d fallenden Lichtes dem Cosinus desWinkels tp proportional ist, zweitens aber die Zerstreuung der Strah-len dem Siu. tp. proportional sey; darnach sey fiir das Auge in Adie Intensität des Lichtes dem Producte Sin. tp. Cos. tp. proportional,