Band 
[Fünfter Band. H - K.]
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500 H o f -

zum zweitenmale gebrochene Strahl in der Seitenfläche liegensoll, ganz richtig ist.

Um nun den so entstehenden Bogen in einigen Fällen ken-nen zu lernen, sey a = 0, so gehören folgende Werthe zu-

i

sammen:

ft

<P

0

/

i

t

9

76°

32'

0°

0'

43°

28'

o c

> 0'

75

55

10

0

43

18

13

47

73

50

20

0

42

40

27

43

69

44

30

0

41

45

42

5

62

49

40

0

40

4

57

8

Der Bogen ist

also nicht

ganz

horizontal

, sondern geht auf

17 Gr. Aziniuth um 3° 24' herabwärts; inan wird den Bogenalso als einen Kreisbogen ansehen, dessen Mittelpunct etwas jen-seits des Zeniths liegt.

Es sey zweitens a = 30°.

/

S

9

i

a

r

46°

32'

0°

0'

73°

28'

0°

0'

46

8

4

0

73

25

12

17

45

50

10

0

72

0

29

8

42

55

20

0

68

35

54

12

37

20

30

0

63

12

73

50

Dieser Bogen ist der horizontalen Richtung näher als dervorige, indem er auf 19 Gr. Azi'muth nur 14 Gr. herahwärls geht.

Bei dem zweiten Rinje, der die Sonne concentrisch um-giebt, fanden wir, dals er aus den vereinigten Strahlen ent-stände, die theils der Grenze der Brechung, theils einer zwei-maligen, dem Minimum gemäfsen Brechung entspräche, undetwas Aehnliches müfste auch hier statt finden, da der berüh-rende Bogen eben die Farben, wie jener Ring, zeigt; aber hierbietet sich eine Schwierigkeit dar, indem die Lichtstrahlen beider zweiten Brechung mehr zerstreut werden , als es bei jenemRinge der Fall war. Treffen nämlich, um ein Beispiel anzu-fiihren, die Sonnenstrahlen bei 30 Grad Sonnenhöhe auf einTrisma, dessen Lage durch ß = 15 0 und rp = 25° gegebenist, so gehen die wirksamen Strahlen so fort, dafs u = 51°44', (p =30° 9 ist, und wenn diese Strahlen auf Prismentreffen, die senkrecht gegen den Lichtstrahl liegen, und fürdie ß = — 2 0 45' ist, so bleibt der dem Minimum der Bre-chung entsprechende Strahl in eben der Vertical- Ebene und