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Hydraulik.
angemessenste 1 . Die Mittel, deren man sich bedient, umdurch Bedeckung dieser Fläche die Zerstörung derselben durchdie Wellen zu verhüten, erwähne ich hier nicht; jedoch gehörtdie Bemerkung hierher, dals man nicht ohne Grund diejenigenSteinbedeckungen des Deichflusses, die niedrig gequg liegen,um selten oder nur auf kurze Zeit der Gewalt der überschlagen-den Wellen ausgesetzt zu seyn, an ihrem untern Theile steiler,an ihrem obern Theile flacher angelegt, weil die Gewalt derWellen auf die Theile, die im Wellenschläge immer unterWasser bleiben, geringer ist, und überdies die bei einem nie-drigen Wasserstande den untern Theil treffenden Wellen nie dieGewalt haben, wie bei mehr Wassertiefe.
Dafs diese Dämme oft Abwässerungsschleusen, welche dasWasser herauslassen, sobald der äui’sere Wasserstand niedriggenug geworden ist, versehen seyn müssen, dals diese Schleu-sen sich aber von aufsen dicht schliel'sen müssen, um dem hö-heren Wasser den Eintritt zu verwehren, versteht sich vonselbst.
Diese Beschützung durch Deiche reicht aber nicht aus, in-dem theils die Ströme in ihren concaven Krümmungen, theilsdas Meer oder die am Ausflufs sehr breiten Flüsse durch ihrenWellenschlag, einen Abbruch des Ufers bewirken, der entwe-der die Dämme zu unterhöhlen droht, oder wenigstens die Er-haltung derselben darum erschwert, weil auf niedrigem Grunde,wo also ein hoher 'Wasserstand über dem Vorgrunde des Deichsentsteht, die Gewalt der Wellen viel gröfser wird. DiesemAbbruche zu wehren, reicht es zuweilen hin, die Ufer nur miteiner nicht leicht zerstörbaren Bedeckung zu versehen. Diesesist vorzüglich da zu empfehlen, wo man entweder der Schiff-fahrt wegen auf mäfsigen Flüssen keine Einbaue anlegen darf,oder wo man hoffen darf, dals die Veranlassung zum Abbruchevorübergehend seyn kann. Das letzte findet an den Mündungencrofser Ströme zuweilen dann statt, wenn Sandbänke in der
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Mitte des Flusses diesen nothigen, sich gegen das Ufer zu drän-gen; denn diese Sandbänke sind sehr vielen Veränderungen un-terworfen, und können für eine Zeit lang dem Ufer grofse Nach-
1 WoLTMAjis Untersuchungen im 2. Th, d. Beitrage zur hydraul.Architectur verdienen über diete theoretischen Bestimmungen gelesenzu werdeu.