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Hydrostatik.
ist, dafs er nur wenig Raum neben sich frei läfst, doch ohnedas Gefäl's irgendwo zu berühren, so kann man den gröfstenTheil des Wassers heraustreiben, und dennoch scheint der Ue-berrest noch immer eben so viel zu wiegen, als vorhin die grö-lsere Masse. Der Grund hiervon ist leicht einzusehen; denn dadie Höhe des Wassers über dem Boden immer gleich bleibt, sobleibt auch der Druck auf den Boden immer gleich, es mag derRaum mit Wasser oder mit dem festgehaltenen Kö'rper ausge-füllt seyn; dieser festgehaltene Körper leidet zugleich einenDruck aufwärts, aber da er nirgends in Verbindung mit demGefäfse steht, so vermindert dieser aufwärts gehende Druckauf keine Weise den durch das Gegengewicht am Wagebalkenangegebenen Druck auf den Boden.
Dieser mächtige Druck des Wassers wird besonders danachtheilig, wo das Wasser Zutritt unter eine sehr breite Boden-Jläche lindet. Aus diesem Grunde sichert man die Schleusen,in welchen das Wasser viel niedriger als aufserhalb zu stehenbestimmt ist, durch sorgfältig in einander gefügte Pfahlwände, diebis tief in den Boden hinab die Verbindung zwischen der Ge-gend, wo das Wasser hoch steht, und der, wo es über demSchleusenboden niedrig stehen soll, gänzlich hindern; findet esgleichwohl einen Weg dahin, so hebt es den Schleusenboden mitgrofser Gewalt, Eben das findet bei den Schißsdocken statt, inwelche die Schiffe mit der zu ihrem Flottseyn nöthigen Wasser-tiefe einfahren ; dann aber durch WegschalTen der ganzen sieumgebenden Wasserroasse trocken gelegt werden , während vorden Tliüren der Docke das Wasser seine ganze Höhe von 12,16, IS Fufs behält.
Die bisherigen Betrachtungen konnten angestellt werden,ohne auf die Ungleichheit der Höhe des Wassers über einzelneTheile der Wände Rücksicht zu nehmen, da wir nur einenschmalen Wandstreifen, der beinahe überall gleich tief unterder Oberfläche liegt, zu betrachten brauchten. Um den Druckauf die ganze Seitenwand zu bestimmen, kann man so verfah-ren. Es sey A B eine verticale Wand und die ganze HöheAB = h bis an die Oberfläche des Wasser in n gleiche Theilegetheilt; die Länge der Wand sey = 1. Dann leidet das Stück
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Ba, welches = 1.- h ist, einen Druck, der kleiner als
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