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[Fünfter Band. H - K.]
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604
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Hygrometer

auch sey schon vollkommene Sättigung der Luft mit Feuchtig-keit vorhanden; wenn das von uk Luc angegebene erst 80 bis81 Grade zeige. Hinsichtlich dieses letzteren Einwurfes hat deSaussühe gewifs Recht, insofern die Luft nie einen Grad derFeuchtigkeit annehmen kann , welcher auf die hygroskopischeSubstanz'so wirkt, als die unmittelbare Berührung mit Wasser.Soll aber das Letztere als Funct der gröfsten Feuchtigkeit gelten,dann-hat de Luc als Resultat seiner genauen Versuche erwiesen,dafs das Haar in der Nähe dieses Punctes sich unrenelmäNig aus-dehnt. Sollen daher beide auf einander reducirt -werden, so hatde Luc hierfür folgende Tabelle für beide Apparate angegeben:

Fischbein

Haar

Fischbein

Haar

Trocken. 0

0,0

50

85,4

5

12,0

55

88,4

60

90,8

10

29,9

65

92,8

15

39,9

70

95,1

20

50,8

75

97,1

25

58,8

86

9S,l

30

65,3

85

99,1

35

70,8

90

99,6

40

76,1

95

100,0

45

81,4

100

99,5 Wasser.

Will man

nach dieser

Zusammenstellung

O

die hygrome-

trische Eigenschaft der Fischbeinstreifen nicht ganz in Zweifelziehen , so mufs man annehmen, dafs das Uebergewicht desVertrauens auf seine Seite falle, und dieses wird dadurch umso wahrscheinlicher, dafs die flachen Querfibern des Fischbeinsleichter die nur geringen Quantitäten der Feuchtigkeit zwischensich aufnehmen und dadurch ein? der Menge der Feuchtigkeitproportionale Ausdehnung erleiden, als ein röhrenförmigesllaar.Fis läfst sich dieses indefs blofs wahrscheinlich machen, undkeineswegs zur vollen Gewifsheit erheben. Nach welchenGrundsätzen man übrigens aus den Graden der genannten Hy-grometer auf die Quantität der in der Luft enthaltenen Wasser-menge schliefst, wird später unter der Theorie gezeigt werden.

De SaussCke’s Hygrometer ist später verschiedentlich ab-geändert, oder, wie man meinte, verbessert, Riche z. 15 .nahm statt eines Haares 8 mit einander verbundene, um die