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[Fünfter Band. H - K.]
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Hygrometer.

achtung zum Grunde zu legen, insofern ein darin enthaltenercerincer Fehler zuletzt sehr stark wachsen kann. Bei der vonmir 1 gebrauchten Mayer’schen Formel habe ich daher zwei mög-lichst genaue und sehr weit von einander abstehende Beobach-

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tungen benutzt, und alle von mir dort mitgetheilte Formeln anBeispielen für niedrige und sehr hohe Temperaturen geprüft»wobei fast alle sich als unzulässig zeigten. Bei der durch Au-gust gefundenen ist dieses keineswegs der Fall, vielmehr hatderselbe die Elasticitäten des Dampfes bis 1000° R. berechnet,und man kann nicht 6agen, dafs die erhaltenen Werthe sich alsunmöglich zeigen. Prüft man die Formel indefs an Versuchen,welche gewifs Zutrauen verdienen, und für diese Untersuchun-gen daher von grofsem Werthe sind, so zeigen sich Unterschiede,nach denen man entweder die Genauigkeit der Versuche oderder Formel in Zweifel ziehen mufs. Vermittelst eines sinnreichausgedachten Apparates im Wiener polytechnischen Institutewurden für t nach der 80 theil. Scale und e in Pariser Zollenfolgende Werthe erhalten 2 : t =151; e =301; t= 178;e = 574. Auoust’s Formel giebt hierfür 37S und 795 Z. undwenn wir bei der letzteren Gröfse auch auf die Correctiondes Thermometers Rücksicht nehmen und statt 793 Z. vielmehr775 Z. nehmen, welches zu 177° R. gehört, so findet dennocheine Differenz von -j- 220 Z. auf Seiten des nach der Formelberechneten Wertlies statt. Wer inzwischen die Vollendungder Apparate kennt, welche jenes polytechnische Institut liefert,und die Genauigkeit, womit die Gelehrten daselbst zu experi-mentiren pflegen , der wird ihnen einen solchen , den drittenTheil des Ganzen übersteigenden Fehler nicht zur Last lenenwollen, und lieber die Anwendbarkeit der Formel in Zweifelziehen. Matek’s Formel giebt dagegen 303 und575 Z. mit denBeobachtungen vollkommen übereinstimmend. Inzwischen zei-gen sich so bedeutende Abweichungen blofs in den sehr hohenTemperaturen, welche bei hygrometrischen Beobachtungen nieVorkommen, und August hat genügend nachgewiesen, dafs dienach seiner Formel berechneten Elasticitäten mit denen, welchedie besseren Beobachtungen bei niederen und mittleren Tempe-raturen geben , innerhalb jener Grenzen sehr genau übereinstim-

1 tm Art. Dampf.

2 Juhrb. des Polyt. Inst. I. 144, Gehler II. SS5.