Band 
[Fünfter Band. H - K.]
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Inflexion des Lichtes,

dem ersten Roth und dem zweiten Violett gerichtet gewesen wa-ren , so muEste auch der Werth von d dem gemäfs angenommenwerden. Nun giebt Newtox für seine Farbenringe beim Ue-fcergange vom zweiten Roth zum dritten Violett 20|- Millionteldes Zolls = 0,000. r >J76 Millimeter als Dicke der diesem Ringeentsprechenden Luftschicht an, und diesen Werth mufs man= d in die Formel setzen *). Will man die zweite Schatten-linie haben, (oder bei weifsem Lichte die Trennungslinie derFarben der zweiten und dritten Ordnung) so mufs man 2 d stattd in die Formel setzen, und die Abstände von der wahrenSchattengrenze verhalten sich also bei den äulsern dunkeln Li-nien , wie 1 : j^2 : ^"3 Y ~4 u, s. w.

7 Nach dieser Formel vergleicht Fresnf.l seine Beobachtungenmit der Theorie und findet bei einer Reihe von Beobachtungen

O

Differenzen, die selten bis auf 0,15 Millimeter gehn, und nurin den Fällen, wo die gemessenen Gröfsen selbst ungemeinklein wurden, bis auf mehr als ttt ihres ganzen Werthes sicherheben. Ich übergehe diese und theile nur die Vergleichung

Licht durchgelassen wurde

Dieses Licht konnte daher immerals genau einerlei angesehen werden, d wurde hier den Beob-achtungen Newton’s gemafs = 0,000623 Millimeter für diesenFarbenstrahl gesetzt.

*) Im Artikel Interferenz wird gezeigt, warum die Dicke derLuftschicht Für den ersten hellen Ring gleich dem Viertel ei-ner Wellenbreite ist, darnach ist also die halbe Wellenhrcitagleich der Dicke der Luftschicht an dem Orte des ersten dunkelnRinges.