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[Fünfter Band. H - K.]
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Iuflexiou des Lichtes.

wo bei den Abständen des Mikrometers = 0,012; = 0,585;= 3>195 die Entfernungen von der geometrischen Schatten-grenze = 0,105; =0,880; =3,01 waren; hier erhielt mandie Neigung der zwischen den beiden ersten Puncten gezogenen

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Sehne durch —— = 1,35» die Neigung der zwischen den bei-

j/o

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den letzten Puncten gezognen Sehne durch = 0,82 be-stimmt, also ist die Curve concav gegen die Axe; sie ist eineHyperbel, deren Brennpuncte mit dem leuchtenden Puncte undder Kante des Körpers zusammenfallen, und deren Aeste freilichbald sich so weit der geraden Linie nähern, dafs es schon sehrgenaue Beobachtungen fordert, um die Abweichung von ihr zubemerken. Da die Asymptoten dieser Hyperbeln, die man nachdem bisher Gesagten nicht mehr selbst als gebeugte Lichtstrahlenansehen wird, in einiger Entfernung von der Kante des KörpersVorbeigehen, so mufste sich leicht der Irrthum erzeugen, dafsdie gebeugten Strahlen nicht die Kante selbst berührten.

Zu eben solchen Betrachtungen, wie sie bisher für die nachaufsen von der Kante ausgehenden Strahlen oder Lichtwellenangestellt sind, in Beziehung auf ihr Zusammentreffen mit denfrei bei dem Körper vorbeigehenden Lichtstrahlen oder Wel-len, führen nun auch bei schmalen Körpern die Licht- und158 . Schattenlinien im Innern des Schattens. Zieht man die Mittel-linie CD, nennt die auf ihr genommenen Abscissen =x, dieSenkrechten = y, die ganze Breite des schattenwerfenden Kör-pers = c, so sind offenbar

x J -f-(y — t c ) j = k J > und

x’ + Cy + ^c)* =(b + *d)*

die Gleichungen für zwei Kreise, die um eine halbe Wellenbreiteverschieden, also so beschaffen sind, dafs sie beim Durchschneideneinen dunkeln Punct geben. Wegen der Kleinheit von d ist also

y = —— und in irgend einer Entfernung = b hinter dem schat-2 c

tenwerfenden Körper ist der Zwischenraum zwischen den zweian beiden Seiten der Mittellinie liegenden ersten dunkelnb d

Linien = —. Ebenso, da die zweite dunkle Linie von dem

l’i

Zusammentreffen der um Wellenbreiten verschiedenen Kreise,die dritte von den um 2i Wellenbreiten verschiedenen Kreisen