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Inklinatorium.
gung des Lichtes beruhenden, Phänomene habe ich zum Theilgelegentlich schon erwähnt» Es gehören dahin die undeutli-chen Ränder, die wir sehen, wenn wir einen dunkeln KörperVor einem sehr hellen Gegenstände vorbeiführen, die dunkelnLinien, die man zwischen zwei mit parallelen Seiten einanderSehr genäherten dunkeln Körpern vor einem hellen Hintergründesieht, das anscheinend Zu schnelle Gegeneinanderrücken dieserparallelen Seiten; Wenn bei ungleichem Abstande der beidendunkeln Körper vom Auge der Spalt sehr eng wird. Die Far-benbilder, die wir an dünnen cylindrischen Körpern, an Spin-nenfäden, an unsern eigenen Haaren sehen, die ganz gleich-mäfsig geordneten Farbenreihetl, die sich an vielen neben ein-ander stehenden kleinen Härchen, am Hutfilz ti. dgl» zeigen,die Farben an feinen Kitzchen in Glas und andern Körperngehören hieltet. Einige Spiegel zeigen farbige Streifen , wennman sich mit einem brennenden Lichte vor sie stellt, vermuth-lich weil ihre Politur eine gleichförmige Reihe sehr feiner pa-ralleler Linien enthält; sind diese parallelen Linien ungleichentfernt Vorf einander, so zeigen sich nur unvollkommene Licht-schweife senkrecht auf die Richtung der Parallellinien, und dieseLichtschweife sind es, die sich an der 6eite einer Lichtflammesteigen, wenn wir sie durch ein Glas ansehen, auf welchemFetttheilchen und dergleichen, nach einer einzigen Richtung ab-gewischt, sich in parallelen Linien angelegt haben. Das Schillernder Vogelfedern scheint mit deU Farben überein zu stimmen, diewir an Glastafeln mit feinen eingerissenen Parallellinien sehen.
B.
Inklination s. Neigung.
Inklinatorium.
Nei gun g s n a d el; Acus inclincitoria; Boussoled’inclinaison ; Dipping needle. Ein Instrument, um denWinkel zu messen, unter welchem eine vollkommen aequilibrirteMagnetnadel im magnetischen Meridiane gegen den Horizont ge-neigt wird.
Die im nö'rdlichen Europa allgemeine Erfahrung, dafs dasNordende einer gehörig abgeglichenen stählernen Nadel nach