Beobachtungen aufser dem Meridiane. 751
zuleiten; was um so wünschenswerter ist, da diese Operationdann doch die zarten Enden der Queraxe einer öftern Gefahr derVerletzung aussetzt, und ihre Ausführung leicht durch Zeit undUmstände erschwert werden kann.
Man hat nämlich mit Beibehaltung der angenommenen Be-zeichnung nach (IV.)
T s- n =
Cotg. 7 =Cotg. a =
m. Sin.ce
n .Sin.cs
2 .Sin.a — M.Cos.cf N.Cos.ct— 2.Sin.cf
2 — M. Cot. cf N. Cot. cf — 2 ...
-=-, mithin
m n
2 — m . Cot. 7] n . Cot. tj -f- 2 .
-M-=-N- als °
oder
2Tg.,=
(m . N + n .M) Cot. 7] = 2M-—2N oderm . N . n . M
M — N ‘ M —N
(VI.)
In obigem Beispiel ist M —N = 0,2303 ;
Log. mN = 0,15619 Log.nM = 0,19131Log. 2 (M—N) = 9,66332 Log. 2 (M—N ) * = 9,00332num. Log. 0,49287 num. Log. 0,52799= 3,1107 = 3,3728;
ihre Summe 6,4833 ist die Tangente von tj == 81° 13’,9 odervielmehr von 98° 46,1 ; denn da F = 56° Cf (=21°) ist,so mufs der Schwerpunct g in der südlichen Hafte der Nadelliegen und rj oder acg ist hier ein stumpfer Winkel. Hätteman also nur F und f beobachtet, so wäre nach Formel (V.)
Cot.« = Tg.i =
. Cot.
hl
wechselt. Man erhält demnach
wobei Cot. tj das Zeichen
Log. m = 0,33350
Log. Cot. n = 9,18819 + 2,
num. Log. 9,52169 = 4~ 0,3324
Log. 2,3324 = 0,36780
Log. M =9,95187
Log. Tg. 69° 0',2 = 0,41593
Beobachtungen aufser dem Meridiane.
Man hat auch vorgeschlagen, durch Beobachtungen aufserdem magnetischen Meridiane die wahre Neigung zu bestimmen.An sich scheint es bei so delicaten Beobachtungen nicht rathsam,