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[Fünfter Band. H - K.]
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lnklinatoriuni.

■wobei jedoch die Winkel F, f, G, g als Abstände vom Fufs-punct gemessen werden. Ist das Instrument so getheilt, dafsdie beiden Nullpuncte in der Horizontallinie liegen, so mufsman natürlich die Cotangenten dieser Winkel nehmen. Ist derEinflufs des Schwerpunctes der Nadel so grofs, dafs das Nord-ende der Nadel in den südlichen Quadranten Übertritt, so istjener Winkel und seine Tangente negativ. Ein Beispiel ausMayer’s trefflicher Abhandlung, aus welcher diese ganze Dar-stellung entnommen ist, wird diese für genaue Bestimmungenunentbehrliche Methode erläutern.

Mater beobachtete am 2. März 1814 in Göttingen folgendeZenithdistanzen der Nadel:

F = 56° 45';

Es ist nun

f=—32° 13'

; G=50° 12';

g = — 28° 10'.

Tg.F =

1,5252

Tg.G =

1,2002

Tg. f —

—0,030 t

Tg. g = —

■0,5354

M c=

0,8951

N =

0,0048

m =

2,1553m -{- n

n —

= 3,8909

1,7356

Log. m

= 0,33350

Log. n =

0,23944

Log. N

= 9,82269

Log.M =

0,95187

T m . N

llO£. ---

° m-J-n

= 9,56625

T n . MLog.—-— =° m -j- n

9,60137

Zu diesen Logarithmen gehören die Zahlen 0,30835 und 0,39031;ihre halbe Summe ist 0,38383 gleich der Tangente von 09° 0,2-

Sind M und N gleich, so ist dieses ein,Zeichen, dafs dieNadel ihrer Länge nach richtig abgeglichen sey, und. dann be-darf es des Umwendens der Pole nicht. Wären auch F und f,und ebenso G und g gleich, so wäre die Nadel auch der Querenach gleichförmig, das Umlegen derselben wäre überflüssig undjede einzelne Beobachtung gäbe sogleich die richtige Neigungan. Da jedoch dieses Umlegen keine Schwierigkeit macht, sohat man nur darauf zu sehen, dafs man der in Formel (III.) aus-gesprochenen Bedingung genüge, und t] dem rechten Winkelmöglichst nahe bringe. Man kann jedoch nach dem schicklichenRathe von G. G. Schmidt 1 jene Umkehrung der Pole dazu be-nutzen, um ein- für allemal den Winkel ?j an einer Nadel zubestimmen, und dann mit Hülfe desselben die Neigung aus ei-nem einzigen Beobachtungspaare ohne Umkehrung der Pole ab-

1 G. LXIII. 1 — 16.