Instrumente.
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rizontale Lage zu bringen. Aus den beiden ersteren Gröfsenberechnete er mit Hülfe der obigen Formel das horizontale, ausdem Letztem das verticale Moment der Nadel, beide für dieEinheiten der Länge und des Gewichts, nach welchen die Längeder Nadel, ihr Gewicht und die Entfernung des Gegengewichtsangegeben wurden. Da die Nadel nicht aequilibrirt war, somufsten ihre Pole umgewendet und sie gerade so stark magne-tisirt werden, dafs ihre Schwingungszeit von der vorigen nichtmerklich abwich j auch mufste der Versuch mit dem Gegenge-wichte wiederholt werden. Bei Coulomh’s Nadel war p =SS,808 Grammes, 1 = 213,3Millimeter, und da sie 50Schwin-
gungen in 495 Sec. machte, so ergiebt sich X = 994
p 1 1
und hieraus das horizontale Moment ——
o A
13,824 Gr. auf 1
Millim. Abstand vom Centrum der Nadel. Um sie horizontalzu stellen, bedurfte es eines Gewichts von 0,2 Gr. in 170,5 M.M.Distanz von der Axe, und nachdem die Pole umgewendet unddie Nadel wieder bis auf den nämlichen Sättigungsgrad magne-tisirt war, so dafs ihre horizontalen Schwingungen mit den vo-rigen gleichzeitig wurden , war ein Gewicht von 0,2093 Gr. in194,5 M. M. Distanz erforderlich. Man erhält hieraus für dasverticale Moment im Mittel 37,348 Gr. auf IM. M. Abstand. Der
Quotient beider Kräfte nämlich giebt 2,70167 = Tg. 69°
lo,o24
Instrumente.
Wir kommen nun zur Beschreibung der zum Beobachtenerforderlichen Instrumente, und zwar geben wir zuvörderst einInklinatorium an, welches bei möglichster Einfachheit die voneinem physikalischen Versuche zu erwartende Genauigkeit zujrjg.gewähren verspricht, und zugleich den verschiedenen Beobach-tungsmethoden sich anpassen läfst. abab' ist ein viereckiger igo,Rahmen von Messing (bestimmt, den Kreis cd und das Gestelleder Nadel zu tragen) - , welcher auf die Aufsätze pp / an den höl-zernen Seitenwänden des lilaskastens AB aufgelegt wird. Erist von hinreichender Höhe und Dicke, um ungeachtet der kreis-runden Durchbrechungen nahe an seinen Enden dennoch die