Band 
[Fünfter Band. H - K.]
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Instrumente,

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auf gleiche Art berichtigt, und versichert die Ilorizontalität auchin der andern Richtung. Der Kasten ist in der Richtung seinergröfsten Ebene durch zwei in hölzerne Rahmen verkittete Glas-tafeln verschlossen, von denen die hintere weggenommen wer-den kann, um die Nadel einlegen zu können. Die vordere istin der Mitte durchbohrt, und daselbst ein Gewinde q eingekit-tet, welches die Zapfenbewegung zweier Mikroskope rr' auf-nimmt, die auf die Enden der Nadel gerichtet werden können.Man kann dieselben, wenn sie aus zwei Linsen bestehen, miteiner Glasscale versehen, welche die Subdivisionen der Abthei-lungen des Kreises, die bei einem Durchmesser von 8 Zollenetwa auf 20 Minuten gehen mögen, enthält. Das nämlicheGewinde dient auch, um, wenn man zur Beobachtung der ho-rizontalen Schwingungen den Kasten umlegt, eine Glasröhreeinzuschrauben , welche den Seidenfaden zur horizontalen Auf-hängung der Nadel in sich schliefst. Im Boden des Kastens be-findet sich ein Loch, dessen oberer Theil bestimmt ist, einemSenkel t Raum zu geben , das etwa vom Deckel herunter gelas-sen wird, und die richtige Stellung der Verticalpuncte derTheilung zu versichern dient. Der untere Theil z pafstauf einen hölzernen Zapfen, der bei erforderlicher Drehunj'des Instrumentes in verschiedene Azimuthe als Centrum dient.Da es nämlich rathsam ist, die Beobachtungen nicht im Zimmer,sondern wo möglich immer im Freien anzustellen, so gehört zudiesem Inklinatorium ein Bret, in welches sich nöthigen Fallsdrei Füfse einschrauben lassen, und das an seiner obern Fläch»»weifs angestrichen ist, um eine Gradeintheilung zu erhalten,welche sich mit schwarzem Firnifs vermittelst einer Reifsfedermit hinreichender Schärfe auftragen läfst. Im Centrum dieserTheilung ist jener Zapfen befestigt. Vermittelst der Stellschrau-ben s,s',s" wird das Instrument leicht in jeglicher Lage berich-tigt. Dafs der Kreis mit der Axe der Nadel, so wie sie aufdem Lager abgesetzt wird, concentrisch sey, so dafs ihre En-den in horizontaler und verticaler Lage gleiche Gradtheile ab-schneiden , ist die Sorge des Künstlers.

Bei der Beobachtung ist vor allem darauf zu sehen, dafsdie Achatflächen nach der Richtung ihrer Länge genau horizon-tal seyen, damit nicht die Axe der Nadel eine Tendenz zumVor- oder Rückwärtsrollen erhalte. Alsdann wird die Nadel aufden beweglichen Rahmen gelegt, und durch Drehung desV. Bd. C c c