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[Fünfter Band. H - K.]
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Ink 1 i n a to r iu nt.

larität, und in der Mitte der Stange'eine indifferente Stelle, beiwelcher die Nadel von einer nahe daran gehaltenen Boussolegar'nicht gestört wird. Schon im Jahre 1SOO Jiatte der Profes-sor Egidics IIeli.eii in Fulda eine lleihe von Beobachtungenüber die Entfernung deg Indifferenzpunctes vom obern Endeder Stange oder die Länge ihres südpolaren obern Theiles an-gestellt, und diese je nach Tagen und Jahreszeiten und denPhasen des Mondes veränderlich gefunden 1 . Aus den im Art.jiblerilung mitgetheilten Beobachtungen Bahlow’s ergiebtsich ferner, dals die Enden einer Eisenstange die stärkste Pola-rität zeigen, wenn diese in der Richtung der magnetischen Nei-gung gehalten wird, und gar keine, wenn sie mit dieser Rich-

r ,. tung einen rechten Winkel bildet. Diese beiden Lasen der

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lä^.Stange zu messen dient folgender Appavat. An der Axe CI)eines mit Theilung und Vernier versehenen verticalen KreisesAB belindet sich der Bügel DE, in welchem die Stange vonreinem, weichem Eisen DN T so befestigt ist, dafs ihr eines EndeD genau dem Centrum der Axe gegenüber stehe. In gleicherHöhe mit demselben und nahe dabei befindet sich auf einerhölzernen Säule die kleine Boussole G, deren Nadel in derRöhre F an einem ungedreliten Faden aufgehängt ist. Wirdnun Kreis und Stange in den magnetischen Meridian gestellt,so wird, wenn die Stange in der Ebene des magnetischen Ae-quators liegt, die ost- oder westwärts daneben stehende Com-pafsnadel keine Abweichung zeigen, dagegen aber die grölsteStörung verrathen , wenn die Stange in der Richtung des ma-gnetischen Stromes sich befindet. Es kommt nun darauf an, dieeitle oder ändere Lage (oder, wenn man will, auch beide) mitder horizontalen Richtung zu vergleichen. Die letztere erhältman durch Anhängung eines berichtigten Niveau’s an die cylin-driscli abgedrehte Eisenstange, und zwar jedesmal in zwei um180° entgegengesetzten Stellungen. Ist nun der Kreis zum Re-petiren eingerichtet, so stelle man erstlich den mit der Eisen-Stange verbundenen Vernierlimbus auf Null, drehe alsdann denHauptkreis ACII, bis die Stange horizontal liegt, und bewegehierauf den Kreis, bis die Abweichungsnadel im Meridian steht,so hat man den Winkel, welchen die Ebene des magnetischenAequators mit der Horizontallinie bildet. Eine zweite Hori-

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