Band 
[Fünfter Band. H - K.]
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Ins trumen le.

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hen Gestelles, an dessen Deckel oder Sclilufsbret der Glaska-sten mit Kreis und Nadel dergestalt zwischen zwei winkelrechtauf einander beweglichen Rahmen aufgehängt ist, dals es allenSchwankungen des Schilles folgen kann, ohne jedoch irgendeine Seitendrehung annehmen zu können. Die Queraxe derNadel liest entweder auf Frictionsrollen, oder es sind ihre aufAchat laufenden Zapfenenden zwischen zwei aufrecht stehen-den, wohl polirten Streifen lose eingeschlossen, so dafs die Na-del zwar sich frei bewegen, aber nicht von den Unterlagen her-unter gleiten kann. Da, selbst auch in den Windstillen, dieRewegung nie ganz aufhört, so mufs man sich begnügen, durchReobachtung der Extreme den Stand der Nadel zu bestimmen ;Reobachtung und Rechnung werden nach den oben gegebenenVorschriften ausgeführt. Auch die drei Methoden, durchSchwingungen der Nadel die Neignog zu bestimmen, dürftendeswegen zur See eine besonders gute Anwendung finden, weildie lebhaftern Schwünge der Nadel durch die langsamen Schwan-kungen des Schiffes wenig Störung erleiden. Ob aber, wenig-stens in v hohen Rreiten, der Magnetismus des Schiffeisens, derdie Deklination so bedeutend verändert, nicht auch auf die Nei-gung und auf die Schwingungszeiten der Nadel störend ein-wirke (s. Ablenkung ), ist kaum zu bezweifeln , und schwerlichmöchte hier Raklow’s neutralisirende Eisenscheibe den erforder-lichen Nutzen gewähren. Dafs man übrigens Sorge tragenmüsse, bei solchen Repbachtungen die Länge und Rreite derStation zuverlässig anzugeben, darf deswegen erinnert werden,weil sie oft nur nach der laufenden, durch die Schiffsrechnungoder einen unsichern Chronometer bestimmten Länge notirtwerden, deren spätere Correction auch auf diese physikalischeReobachtung anzuwenden leicht vergessen wird 1 .

Noch müssen wir eines Vorschlags zur Restimmung dermagnetischen Neigung erwähnen, den die neyern Entdeckungenüber die Darstellung des terrestrischen Magnetismus im weifsenEisen erzeugt haben, und den der verstorbene Velin in Mün-chen wirklich zur Ausführung gebracht hat. Rekanntlich zeigteine vertical gehaltene Eisenstange oben Süd-, unten Nordpo—

1 Abbildungen solcher Tnklinatorien mit ihren Gestellen findensich in W. Raily’s astron. Observ. zu Cook’a Reisen, und in PhipsVoy. towarda the North pole .