Band 
[Fünfter Band. H - K.]
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Inponderabilien.

dieser Bezeichnung liegt, genau genommen, zugleich das Be-»kenntnifs, dals die Erscheinungen dazu berechtigen, ein diesenzum Grunde liegendes materielles Etwas anzunehmen, welchessie erzeugt, von dem übrigen Materiellen aber sich durch diegenannte Eigenschaft unterscheidet; denn man ist nicht geneigtz. B. den Schall, als den Effect gewisser Bewegungen, jenerClasse anzureihen, selbst auch nicht die sogenannte Lebenskraftoder das problematische Nervenfluidum. Darüber ist man indefseinverstanden, dafs es noch wohl andere ähnliche Potenzen ce-

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ben möge, als die vier-genannten, welche vielleicht bei denverschiedenen Aeitfserungen der Lebensthätigkeit wirksam seynkönnten, und denen dann im Voraus ohne die Gewifsheit ihrerExsistenz und um so mehr ohne die Kenntnifs ihrer Wesenheitdiese Eigenschaft beigelegt wird; inzwischen versteht man inder Regel nur jene vier genannten, wenn im Allgemeinen vonInponderabilien die Rede ist, und da die wirkliche ExsistenzV von diesen keinem Zweifel unterliegt, so bleibt nur zu unter-suchen , ob und mit welchem Rechte ihnen jenes Prädicat zu-komme.

Die genannten Potenzen heifsen zuvörderst in so fern mitRecht Incoörcibilien, als man dieselben bisher in keinen un-durchdringlichen Hüllen eingeschlossen erhalten konnte; obman indefs berechtigt sey, daraus zu schliefsen, es könne diesesüberall nicht geschehen , ist eine andere Frage. Inzwischen istnach höchster Wahrscheinlichkeit die Auffindung einer sie blei-bend einschliefsenden Hülle nicht zu erwarten. Von der andernSeite werden alle vier Potenzen von verschiedenen Körpern mitungleicher Stärke festgehalten, und der Magnetismus dringtnicht frei durch eiserne Scheiben. Im Ganzen genommen istdie Eigenschaft, falls sie auch als völlig erwiesen betrachtetwird, das Wesen der zu untersuchenden Potenzen wenig be-zeichnend, und es belohnt sich daher kaum der Mühe, weit-läufige Untersuchungen darüber anzustellen, denn es läfst sich* selbst nicht einmal ein Schlufs für oder wider die Materialitätderselben darauf gründen. Letzteres ist zwar verschiedentlichgeschehen, aber sehr mit Unrecht. Einestheils ist nämlich dieCoercibilität der meisten Materien aus der Erfahrung abstrahirt,aber nicht aus dem Wesen derselben gefolgert, weswegen manauch nicht schliefsen darf, es sey etwas nicht materiell, demdiese Eigenschaft mangelt; anderntheils aber sind sehr viele ent-