Inter fer en z.
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diesen beiden Senkrechten liegt, so verschwindet der Ton fastganz. Um zu zeigen, dafs dieses auch bei einem einfachenStabe statt findet, bediente W. Web eh sich eines 8 p. Zolllangen, 2 Linien breiten und dicken, sehr genau gearbeitetenMessingstabes. An diesem wurde auf seiner Länge, wonämlich ein Schwingungsknoten liegt, in feinen Einschnittenein Faden umgtbunden, und so der Stab aufgehängt; ward nunder Stab durch Anschlägen an seine Seite in Schwingungen ge-setzt, so wurden bei der Drehung des Stabes vor dem Oiirejene Unterbrechungen deutlich bemerkt. Um genauere Be-stimmungen des Ortes zu erhalten, wo jene Interferenzpnncteliegen, wandte Weber die Stimmgabel wieder an. Man hörtbei ihrem Tönen die Unterbrechungen am besten und bestimm-testen, wenn man sie über einem mittönenden Glase klingenläfst *), und Weber gab diesem Glase oben nur eine 0,3 Linienweite Oeffnung, um sehr genau den Ort zu bestimmen, dendiese Oeffnung einnahm. Die Stimmgabel wurde mit einemWollastonschen Goniometer so verbunden, dafs sie mit dieseAum ihre Längenaxe gedreht, und dafs an dem Gradbogen desGoniometers diejenige genaue Lage der Stimmgabel angegebenwurde, welche mit dem Verschwinden des Mittönens zusam-mengehörte; denn ebenso, wie bei bestimmter Stellung desOhres der Ton der Stimmgabel nicht gehört wird, so verschwin-det auch das Mittönen der Luftsäule im Glase, wenn jene Oelf-nung sich an dem Orte der Interferenz befindet. Die sorgfältigeAbmessung zeigte, dafs erstlich die Interferenzpnncte in der-selben Entfernung und Winkelrichtung gegen den Querschnittder Zinke der Stimmgabel liegen, man mag, welchen Punctder Länge der Zinke man will, der Oeffnung gegenüber stellen;dafs aber zweitens die Winkelrichtung, welche man der Stimm-gabel geben mufs, eine andere ist bei verschiedenen Entfer-nungen der Oeffnung von derselben. Der geometrische Ort der
*) Dieses Mittönen findet statt, wenn die Stimmgabel über eincylindrisches Glas gehalten wird, dessen Höhe so grofs ist, dafs dieLuftsäule in demselben bei ihren Schwingungen eben den Ton, wiedie Stimmgabel, giebt. Ist dieses nicht völlig der Fall, so kann maubei zu grofser Höhe des Glases durch ein wenig eingegossenes Was-ser ihm die richtige Höhe gehen. Wenn diese statt findet, so hörtman den Ton der Stimmgabel sehr verstärkt, statt dafs eine solcheVerstärkung bei einer andern Länge der Luftsäule nicht eintritt.
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