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[Fünfter Band. H - K.]
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K a 1 e i d o p h o 11.

fafsten und anfgeschrobenen, inwendig foliirten, 0,4 Z. Durch-messer haltenden Glasperle bestellt, deren eine OefFnung'in derFassung stecht, die andere aber verschlossen oder geschwärztwird, um die Ilegelmäfsigkeit der Lichtreflexion nicht zu stören.Sollen sie farbiges Licht reflectiren, so müssen undurchsichtigeFarben auswärts auf der Perle aufgetragen werden. Auf demzweiten ähnlichen Stabe b befindet sich eine bewegliolxe Platte,deren Ebene horizontal, schief oder lothrecht gestellt werdenkann und auf geschwärzter Fläche verschiedenfarbige , symme-trisch geordnete Knüpfe trägt. Der dritte Stab c ist vierkantigund oben mit einer ähnlichen Platte, als die eben beschriebene,versehen. Hierzu kommt noch ein vierter, in der Mitte recht-winklig umgebogener d, mit einem ähnlichen Knöpfchen, als aufdem ersten. Aufserdem befindet sich in dem Brete neben demerstenStabe noch eine Nufs, mit einer Schraube befestigt, um dieRigidität desselben zu reguliren ; alle Stäbchen aber werden ver-mittelst eines mit Leder überzogenen Hammers und eines Vio-linbogens in Schwingungen versetzt, vermöge deren die Ivnöpf-clien verschiedene Curven in so kurzer Zeit beschreiben, dafsder Eindruck des reflectirten Lichtes auf das Auge längere Zeitdauert, als ihre Vollendung erfordert, weswegen man dieselbenganz wahrnimmt, wie die Kreise einer umgeschwungenen glü-henden Kohle,

Aus dieser blofsen Beschreibung ergiebt sich schon, dafsdie Knöpfe auf den Stäbchen je nach Verschiedenheit der Längeund Dicke der letzteren und dem Orte, wo sie geschlagen odergestrichen werden , also nach der verschiedenen Art der erzeug-ten Schwingungen sehr mannigfaltige Curven beschreiben müs—sen. Der einfachste Versuch ist, wenn einer der Stäbe nach sei-ner ganzen Länge schwingt (wobei also sein Schwingungsknotenim Puncte seiner Befestigung, das Ende des Schwingungsbogensim leuchtenden Knopfe liegt), in welchem Falle das leuchtendeKnöpfchen eine Ellipse beschreibt, deren grofse Axe stets ab-nimmt, während die kleine wächst, bis letztere zur grofsen wird,und auf diese Weise in verschiedenen Wechseln. Ungleich zu-sammengesetztere Curven werden erhalten , wenn das Licht vonmehreren leuchtenden Puncten auf einer horizontalen, noch mehrauf einer schrägen Fläche reflectirt wird, und der Stab nichtblofs nach seiner ganzen Länge, sondern auch nach kürzeren