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ser haltend; leicht in Wasser löslich; das Kadmiumoxyd ist inAmmoniak löslich.
Das Chlorkadmium (56 Kadmium auf 35,4 Chlor) ist farb-los, durchsichtig, stark glänzend, blättrig-krystallisirt, leichtschmelzbar und verdampfbar. — Das Iodkadmium (56 Kadmiumauf 125 lod) schiefst in grofsen, wasserhellen, sechsseitigen Ta-feln an, schmilzt äufserst leicht und verliert beim Glühen an derLuft lod.—■ Das Schwefelkadrniurn (56 Kadmium auf 16 Schwe-fel), durch Fällen eines Kadmiumsalzes mittelst der Hvdro-thionsäure erhalten , ist ein pomeranzengelbes, eine vorzüglicheMalerfarbe abgebendes Pulver, erst in anfangender Weifsglüh-hitze schmelzend, ohne zu verdampfen, und beim Erkaltenblättrig - krystallisirend. G.
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oder Plionisches Kaleidoskop (von xaiö*- schön,rfdog die Gestalt, der Anblick, und (joirscq ich töne) ist eine vonWheatstone erfundene akustische und zugleich optische Spie-lerei, wozu Th. Young die Veranlassung gab. Dieser riethnämlich 1 , die Schallschwingungen einer grofsen, mit Silberdrahtübersponnenen Claviersaite dadurch sichtbar zu machen, dai’sman auf irgend einen glänzenden Fleck des Drahtes einen Licht-strahl durch eine OefFnung im Fensterladen fallen liefse, und dievon dem hell erleuchteten Flecke beschriebenen Curven vermit-telst des reflectirten Lichtes in dem verdunkelten Zimmer wahr-nähme. Wheatstone kam hiernach auf den zwar nahe liegen-den , aber dennoch allerdings glücklichen Gedanken , statt derSaiten elastische Stäbe mit facettirten und polirten, das Lichtdaher stark reflectirenden, Knöpfchen zu nehmen, woraus dannsein interessanter Apparat hervorging 2 . Dieser besteht ans ei-nem runden, etwa 9 Z. im Durchmesser haltenden Brete, aufpj^welchem die lothrechten Stäbe a, b, c in gleichem Abstande vom 191.Rande und von einander befestigt sind. Der eine a dieser etwaeinen Fufs langen Stäbe ist rund, 0,1 Z. dick, und tragt obenein Knöpfchen, welches am besten aus einer in Messing ge-
1 Phil. Trans. 1800.
2 Quarterly Journal of Science. New Ser. N. II. p. 344. Vergl.Voggenitorff Ann. X. 470.