Klinom eter.
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einer Schraube festgestellt und zuletzt durch eine Mikrometer-schraube bewegt, die Theilung aber mit der Loupe abgelesen *.
Ein ähnliches, sinnreich ausgedachtes Werkzeug, welchesfür feinere und gröbere Messungen bequem eingerichtet werdenkann, hat Ixocuonsor 1 2 in Vorschlag gebracht. Der horizon-tale Balken abcd ruhet auf zwei gleich langen, in stählerne Spiz-p.^een auslaufenden Füfsen pp' und trägt den getheilten Bogen mn. 204.Unter diesem bewegt sich, um eine feine Axe leicht drehbar, derApparat rsq, dessen oberer Theil rs ein gleichfalls getheilterHalbkreis, der untere q aber excentrisch ist, so dafs sein unterdem Mittelpuncte liegender Schwerpunct allezeit in der vertica-len Linie zur Buhe kommt, wobei das 0 beider Theilungen zu-sammenfällt, wenn die Fufsspitzen pp in einer völlig horizon-talen Ebene liegen; weichen sie aber hiervon ab, so zeigt dieTheilung des Halbkreises den Neigungswinkel. Dafs bei beidenApparaten die zwei getheilten Bogen zugleich als Nonien die-nen, versteht sich von selbst, auch ist an dem letzteren einVisir vermittelst derOeffnungen aß angebracht, statt deren auchein Fernrohr mit horizontalem Faden gewählt werden könnte.
Einfacher, aber minder genau als beide ist der Gradbogen,welcher an einer Schnur aufgehangen den Neigungswinkel durchein kleines Senkel angiebt. Wird nämlich das Seil ab mit der 205 'zu messenden geneigten Ebene parallel nusgespannt und derGradbogen daran gehängt, so zeigt das kleine Senkel aß, wel-ches oben im Centrum des getheilten Halbkreises befestigt istden Elevationswinkel. Dabei kann die Schnur nicht füglich ge-rade ausgespannt werden, sondern mufs sich biegen, woraufbeim Messen Rücksicht zu nehmen und zugleich darauf zu sehenist, dafs das Senkel genau über 0° oder 90° der Theilung her-abhängt , wenn die Schnur die horizontale Richtung hat. Dadieser einfache Apparat zur Bestimmung des Schichtenfalles demGeognosten hinlängliche Genauigkeit giebt, zum eigentlichenNivelliren aber eins der oben beschriebenen oder ein nach demnämlichen Principe construirtes Werkzeug angewandt zu werdenpflegt, so ist es nicht sachgemäfs, solche künstliche Apparatenamentlich zum Messen der Neigung der Felsschichten zu con-
1 Base du Systeme lne'trlque T. II. Mon. Corr. XVII. S. 537.
2 Acta Acad. Pet. III. 1. 188.
V. Bd. hl mm