Kohlenstoff.
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wichte, unverbrennlich, das Verbrennen anderer Körper nichtunterhaltend, Lackmnstinctur schwach röthend, von stechendemGeruch und sehr erstickender Wirkung beim Einathmen. Nurwenige Stoffe, wie Kalium, Natrium und, bei Gegenwart einerstarkem Salzbasis, auch Phosphor und Boron , vermögen derKohlensäure den Sauerstoff zu entziehen und den Kohlenstoil inGestalt einer kohligen Materie abzuscheiden.
Das kohleusaure Gas ist in Wasser zu gleichen Mafsen ab-sorbirbar 1 ; das natürliche und künstliche Sauer wasser ist durchverstärkten Druck mit gröfseren Mengen von Kohlensäure ver-bundenes Wasser, welches aufserdem noch einige Salze enthält.Die Verbindungen der Kohlensäure mit Salzbasen sind nichtsehr innig: die Glühhitze treibt aus den meisten derselben undstärkere Säuren treiben aus .allen die Kohlensäure aus; sie brau-sen daher mit tropfbar flüssigen Säuren auf. Die Verbindungender Kohlensäure mit Ammoniak, Kali, Natron und Lithon rea-giren noch alkalisch , weil die schwache Säure nicht im Standeist, diese stärkeren Basen zu neutralisiren. Die meisten koh-lensauren Salze sind nicht in Wasser löslich, aulser bei Ueber-schufs an Kohlensäure. t
Mit Wasserstoff bildet der Kohlenstoff das ölerzeugende unddas Kohlenwasserstoffgas. Das ölerzeugende Gas (6 Kohlenstoffauf 1 Wasserstoff) entsteht bei der Zersetzung verschiedener or-ganischen Verbindungen und wird vorzüglich erhalten durch Er-hitzen von 1 Weingeist mit 4 Vitriolöl und Schütteln des ent-wickelten Gases mit Wasser und Kali, um es von Aether undschwefeliger Säure zu befreien. Es ist farblos, von 0,9706 spe-cifischem Gewicht und starker lichtbrechender Kraft; es zeigteinen unansenehmen Geruch und wirkt beim Einathmen in rei-nem Zustande sehr erstickend. 1 Mafs dieses Gases hält 2 MafsWasserstoffgas; wird es daher durch Glühhitze oder öfteres Ilin-durchschlagen elektrischer Funken veranlafst, seinen Kohlen-stoff abzusetzen, so zeigt es sich in reines Wasserstoffgas vonverdoppeltem Umfange verwandelt. Es verbrennt, an der Luftentzündet, mit äufserst lebhafter Flamme; ein Gemenge von 1Mafs ölerzeugendem und 3 Mafs Sauerstofl'gas, durch den elek-trischen Funken in einer dicken Röhre ( die hierbei leicht zer-schmettert wird) entzündet, verwandelt sich in Wasser und in
1 Vergl. oben Th. I. S. 46 ff.