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Bildung der Schweife.
theilchen wird hier angesehen, als ob es eben die Geschwin-digkeit, wie der Komet selbst, nach der Richtung der Tangenteseiner Bahn hätte, und wenn die abstolsende Kraft der Sonneim umgekehrten Verhältnisse des Quadrates der Entfernungenwirkt, so beschreibt das Theilchen eine Hyperbel, in derenentfernterem Brennpuncte die Sonne steht. Das Schweiftheil-chen bewegt sich auf dieser Hyperbel so, dafs die zwischen denRadien enthaltenen Sectoren, in bestimmten Zeiten, denjenigenSectoren gleich sind, die der Komet selbst beschreibt. Manmufs daher fiir eine ganze Folge von Zeitpuncten diejenigen Hy-:perbeln berechnen, welche die von dem Kometen losgerissenenTheilchen durchlaufen werden, und auf jeder von ihnen denPunct angeben, welchen das Theilchen in einem gewissen Zeit-puncte erreicht hat; dann giebt die Reihenfolge dieser Puncte,wohin verschiedene Theilchen in einem und demselben Augen-blicke gelangt sind, die Gestalt des Schweifes an. Hierbei wirdfreilich vorausgesetzt, dafs man die absolute Gröfse der absto-fsenden Kraft der Sonne kenne, und obgleich diese erst aus denBeobachtungen gefunden werden kann, so ist es doch angemes-sen, solche Schweife, unter Voraussetzung einer bestimmtenGriilse dieser Kraft, zu berechnen, um im Allgemeinen die sichergebenden Gestalten der Schweife kennen zu lernen; nachherläfst sich dann aus den Beobachtungen untersuchen, wie grofsdie im einzelnen Falle wirksamen Kräfte gewesen seyn müssen.
Wenn man zuerst animmt, dafs die abstofsende Kraft derSonne, mit welcher sie auf das Schweiftheilchen wirkt, nureben so grofs sey, als die anziehende Kraft, mit welcher sieauf den Kometen wirkt, so ergeben sich für drei Stellungen desK ometen folgende Resultate. Der Komet gebraucht eben so langeZeit, um von dem Puncte, wo der Radius Vector = 0,S221 . pwar, bis zu dem Puncte, wo er = 0,5.p ist, zu gelangen, alser von dem Puncte , wo der Radius Vector =0,5 . p ist, bis zurSonnennähe gebraucht und als er von der Sonnennähe bis zudem Puncte, wo der Radius Vector = 0,5.p ist, gebraucht;wir wollen daher in den Stellungen, wo erstlich der RadiusVector = 0,5 . p ist vor der Sonnennähe, wo er zweitens
sind die über die wahre Gestalt der Kometenschweife, wie die Beob-achtungen sie ergeben, ansusehen. Astr. Zeitschr. I. 394. nnd Unter-haltungen für Freunde d. Phys. u.. Astr. Bd. J. Hft. 2.