Arten derselben.
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einem andern‘ein Hindernifs findet oder durch eine entgegen-wirkende vernichtet wird, durch den Stofs eines bewegten Kör-pers gegen einen ruhenden aber wieder eine proportionale Be-wegung erzeugt wird, so kam Bf.rnoulli hierdurch auf denSatz, dafs in der Körperwelt allezeit eine gleiche Summe leben-diger Kräfte erhalten werde. Nach Leibnitz soll die lebendigeKraft aus unzählig oft wiederholten Eindrücken der todten Kraftbestehen, insofern z. B. die Schwere eines Körpers in jedemAugenblicke durch einen andern, Widerstand leistenden, aufge-hoben wird und also nur Druck, aber keine Bewegung ent-steht. Ist dieses Hindernifs nicht vorhanden, also die schwereMasse in Bewegung, so giebt ihr die Schwere in jedem Zeittheil-chen einen Druck oder ein unendlich kleines Vermögen, andereKörper zu bewegen, \voraus dann in endlicher Zeit eine endlicheKraft entsteht. Hiernach sollen also Druck und Stofs gar nichtvergleichbar sevn.
Huttos 1 dagegen bemerkt, dafs die Wirkung des Stofseseines bewegten Körpers stets eine gewisse Zeit .erfordert, unddann folgt, dafs ein blofser Druck, also eine todte Kraft, ge-dacht werden könne, welche in derselben Zeit eine gleich starkeWirkung hervorbringt, wodurch aber der Unterschied zwischeneiner lebendigen und todten Kraft verschwindet.
Wichtigere und fruchtbarere Untersuchungen haben in denneuesten Zeiten diese von den älteren Geometern mit dem leb-haftesten Interesse ventilirten Streitfragen vergessen gemacht 2 .
5) Einen Gegenstand der lebhaftesten Discussionen bei denälteren Geometern, welcher aber offenbar auf einem Mifsver-ständnisse und einer Verwechselung der Begriffe beruhete, gabdie Bestimmung des sogenannten Mafses der Kraft. Die Sacheselbst kann gegenwärtig blofs noch historisches Interesse haben,welches aber wegen der Celebrität der darin verwickelten Man-ner nicht geringe ist. Folgende kurze Angabe der Hauptsachenwird hier genügen.
Die bewegende Kraft irgend einer Masse läfst sich offenbar© ©
durch das Gewicht messen, womit sie gegen ihre Unterlage