Des Menschen.
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gesetzt werden mufs, und manche notlnvendige Bewegungen,z. B. beim Aufheben der Gegenstände vom Boden, beim Werfen,Fortschreiten, Laufen und bei zahllosen Handarbeiten konntenohne dieses Mittel gar nicht erreicht werden. Sollte z. B. 1mit ausgestrecktem Arme durch die geringe Kraft des Muskelsvon nur 0,25 {?. 2 F. hoch gehoben werden, so mufste der län-gere, durch den Muskel bewegte, Hebelarm einen Raum von8 F. durchlaufen, welches ohne einen höchst ungestalteten Kör-perbau unmöglich einznrichten gewesen wäre. Bei dem durchdie Natur gewählten Verhältnisse der zu wältigenden Last zu deranzuwendenden Kraft bewirkt eine geringe, den Bau des Körpersnicht entstellende Verkürzung des Muskels eine Bewegung durcheinen beträchtlichen Raum. So bewegt sich der Arm bei einerVerkürzung des deltoides um 2 Z. durch einen Halbkreis vomRadius = 3F., und da diese Verkürzung in einer sehr geringenZeit geschehen kann, so ist hierdurch die namentlich zum Wer-fen und sonst vielfach erforderliche Geschwindigkeit erreichbar.
Uebri"ens ciebt es im Thierreiche noch ungleich stärkereMuskelcontractionen, als bei den Menschen, welche indefs nichtso genau untersucht wurden, oder die Resultate solcher Unter-suchungen blieben mir unbekannt. Hauptsächlich sind dieRaub-thiere mit einer aufserordentlichen Muskelkraft versehen; für dasverhältnifsmäfsig stärkste Thier gilt aber wohl mit Recht derFloh, indem ein Individuum nach Versuchen, welche gelesenzu haben ich mich erinnere, 6 gleich grofse fortzuschleifen ver-mag, statt dafs ein Pferd oder sonstiges Thier kaum ein einzigesauf diese Weise über den Boden hinziehen kann, auch springtein Bloh sicher durch einen Raum, welcher seine Länge 500-mal übertrilft, statt dafs andere Thiere meistens kaum ihre fünf-fache Länge zu überspringen vermögen. Vorzugsweise hat manindefs die Kräfte der Menschen und Thiere in der Beziehunguntersucht, um auszumitteln, in wiefern dieselben als Mittel zurBewegung von Lasten anwendbar sind.
a) Die Anwendung der menschlichen Muskelkraft ist unterallen die einfachste, weil sich der Mensch am leichtesten denverschiedenen Maschinen und der eigentümlichen Art, sie zubewegen, anfügt. Man benutzt dieselbe daher auf die mannig-fachste Weise, z. B. zum Auf- und Abwärtsziehen, zum Fort-tragen und B’ortschafl'en ohne oder mit verschiedenen erleich-ternden Maschinen und Vorrichtungen, zum Drehen an Kurbeln