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Kraft.
gern. Fiir den deltoides insbesondere setzt er das Verhältnifsder Längen CD: C1I = 1: 30, wonach also, die zu hebende LastP=20 ff- angenommen, eine Kraft von 600 ff. angewandt wer-den miifste, und weil der Muskel durch Zusammenziehung wirkt,also nach beiden Seiten mit gleicher Kraft, so wäre deren Summeauf 1200 ff- zu setzen. Hierzu kommt das Gewicht des Armesselbst, welches zu 7 ff- angenommen und im Schwerpuncte ver-einigt einen Zusatz von 15 X 7 = 105 ff. und dieses doppeltgerechnet von 210 ff. , also im Ganzen 1410 j?. giebt. DieSumme der gesammten Kraftanstrengung aller Muskeln findetBokelli bei einer Belastung von 20 ff- = 4190 ff- oder 209 malgröfser als die zu hebende Last. Allein diese Gröfse mufs nochvermehrt werden, weil die Fibern des Muskels mit seinen flech-senartigen Enden schiefe Winkel von etwa 8 bis 10 Gradenbilden.
Um die Kraft des deltoides genauer zu prüf^p muls nachdem Verfahren von Bohelli 1 2 , Stukm 2 und Skgnek 3 die Lastin der Gegend des Ellbogens bei G angebracht werden. Setztman hierbei CG = 3DE und den Winkel DEA = 10°, so wirddie Kraft des Muskels = 3 X Cosec. 10° X P = 17 F (nachBohelli ist CD : CG = 1 : 14, wonach also 14 P gefundenwird). Weil dann der Muskel nach beiden Seiten wirkt, soist die Kraft = 34 P anzunehmen, welche Gröfse aber noch mitder Secante des Neigungswinkels der Muskelfibern mit den End-ilechsen multiplicirt werden mufs. Setzt man diesen Winkel= 30°, so ist Sec. 30°= 1,15 und die gesammte zusammenzie-hende Kraft des Muskels ist 34 X 1,15 X P. Ein gewöhnlicherstarker Mensch kann am Ellbogen eine Last von 50 $?., also mitEinschlufs des Gewichtes des Armes 55 ff. tragen, wonach alsodie Contractionskraft des deltoides = 39X55 = 2145 ff- (nachBohelli 1760) beträgt. Diese ungeheure Kraft der Muskelnwar indefs nothwendig, wenn die erforderlichen Bewegungenohne Verunstaltung des Körpers geschehen sollten , weil nachmechanischen Gesetzen dasjenige an dem durchlaufenen Raumeeiner bewegten Last gewonnen wird, was an Kraftaufwand zu-