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[Fünfter Band. H - K.]
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Krystallometrie.

Eigene Messungen, angestellt mit einem sehr guten Wolla-stonschen Winkelmesser, der von Atel und Lühehs in Göt-tingen gefertigt ist 1 und einen Nonius hat, welcher nicht blofsVerschiedenheiten von 3 zu 3 Minuten, sondern von 1 zu 1Minute angiebt, weichen unter einander nur um höchstens 0Minuten ab, so dafs Abweichungen vom Mittel aus vielen Mes-sungen nur 3 Minuten betragen.

1) Messungen ohne Fernrohr:

Anzahl

der

Beobachtungen.

Mittlerer Werth.

Gröfster

beobachteter

Werth.

Kleinster

beobachteter

Werth.

32

40 15,4

40° 21'

40° 12'

78

40° 11',9

40° 10'

40° 5'

39

40° 13',7

40° 19'

40° 11'

39

40° 15', 1

40° 22'

40° 11'

39

46° 15',0

40° 20'

40° 10'

39

40° 13',9

40° 22'

40° 5'

39

40° 17',0

40° 23'

40° 11'

39

40° 10',4

40° 20'

46° 12'

39

40° 17',0

40° 22'

40° 12'

39

40° 1G',0

40° 23'

46° 11'

2) Messungen mit Fernrohr:

Anzahl

der

Beobachtungen.

Mittlerer Werth.

Gröfster

beobachteter

Werth.

Kleinster

beobachteter

Werth.

39

40° 16', 0

46° 18'

46“ 14'

39

46° 16',3

40° 19'

46° 12'

39

46° 17',3

46° 20'

46° 15'

Zu denen, die am frühesten genaue Messungen mittelst Re-flexionen der Lichtstrahlen von Krystallen anstellten, gehörtMai.us . Er bediente sich des gewöhnlichen horizontalen Repe-titionskreises.

Verdienste um Vorschläge zu Reflexionsgoniometern, diemehr oder weniger von dem Wollastonschen verschieden sind,

1 Der Künstler hat die Gradtheilung auf der ebenen Kreisflächeund nicht auf der Cylinderfläche angebracht, wodurch die Einthei-lung schärfer und richtiger geworden ist, als sie sonst seyn würde.

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