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Sechster Band. Erste Abtheilung. L.
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Geschichtli che«.

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von Elektricität zeigte 1 . Um dieselbe Zeit bemerkte man dieseEigenschaft, die Elektricität nicht zu zerstreuen, wie an derSeide, auch an den Haaren, am Harze, Glase und einigen an-dern Körpern.

Von dieser Zeit an bediente man sich besonders der seide-nen Schnüre, um diejenigen Körper schwebend zu erhalten,weichen man Elektricität mittheilen wollte, und erkannte zugleicher Zeit am menschlichen Körper und besonders an denMetallen, die auf diese Art isolirt waren, die Eigenschaft, dieElektricität über ihre ganze Oberlläche zu verbreiten. Graywandte j;u diesem Behufe vorzüglich die Metalle an und duFayelektrisirte zuerst den in seidenen Fäden hängenden Menschendurch Mittheilung.

Einen zweiten wichtigen Schritt in der Kenntnifs der hier-her sehöriuen Verhältnisse machten Canton und Beccahia, er-sterer 2 durch seine interessanten Versuche über Elektrisirung derLuft, welche bewiesen, dafs die isolirende Eigenschaft nichtabsolut sey, indem die zu den Isolatoren gerechnete Luft untergewissen Umständen allerdings auch die Elektricität fortleite,letzterer 3 4 durch die Nachweisim« des grofsen Unterschiedes in

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dem Leitungsvermögen ^wischen den Metallen und dem Wasserund Bestimmung des verschiedenen Grades des Leitungsvermö-gens verschiedener Körper überhaupt.

Demnächst stellte Jos. Priestley * viele Versuche überdas Leitungsvermögen verschiedener Körper an und war dererste, welcher nach einer eignen Methode die Stufenfolge ver-schiedener Metalle in Rücksicht auf den Grad ihres Leitungs-Vermögens bestimmte 5 . Viel weiter ging Cavendish 6 , der beiGelegenheit seiner interessanten Versuche über die Elektricitätdes Zitterrochens zuerst das verschiedene Leitungsvermögen derKörper für Elektricität in bestimmten Zahlenwerthpn angab unddie aufserordentliche Verschiedenheit hierin zwischen den Me-tallen und dem Wasser ausmittelte. Dach war es erst den neue-

1 Philos. Trans, abridged. Vol. VII. p. 15.

2 Ebend. Vol. XLIX. P. I. p. 300.

3 Elettricismo artificiale e naturale und Priestlej’s Gesell. S. 1S5.

4 Dessen Gesell. S. 401.

5 Ebend. S. 486.

6 Phil. Trans. 1776. Vol. LXXVI. '