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Nähere Bestimmungen.
der Fortpflanzung der Elektricität Widerstand leistet, besitzt ermindestens noch etwas von dem Leitungsvermögen der söge-nannten leitenden Körper. "Will man nun die verschiedenenGrade des Leitungsvermögens bestimmen , so kann man sie ent-weder nach der Geschwindigkeit abmessen, mit welcher dieKörper die Elektricität fortleiten, d. h. nach derZeit, innerhalbwelcher verschiedene Ausdehnungen der Körper an dem elektri-schen Processe, mit welchem sie in Wechselwirkung treten,theilnehmen, oder auch nach der Menge von Elektricität, welchedie verschiedenen Körper in gleicher Zeit durch sich leiten, oderder entgegengesetzten Elektricitäten, welche sie in sich ausglei-dien. Diese Menge ist dann wieder entweder an und für sichbestimmbar, oder irgend eine ihrer Gröfse nach genau bestimm-bare Veränderung giebt das Mafs derselben. Die Bestimmungder Güte der Leitung unmittelbar aus der Geschwindigkeit derFort- und Durchbewegung ist nicht wohl anwendbar, weil dieseGeschwindigkeit bei allen guten Leitern, sofern von der Durch-bewegung durch eine Strecke die Hede ist, die wir überhauptnoch mit einiger Bequemlichkeit in das Experiment ziehen kön-nen , instantan zu sevn scheint und nur etwa auf eine indirecteWeise in dieser scheinbar instantanen Bewegung sich noch ver-schiedene Grade von Geschwindigkeit ausmitteln lassen durchdie Gröfse gewisser Veränderungen , die eine Function der ver-schiedenen Geschwindigkeiten selbst zu seyn scheinen. Es bleibtalso nur der zweite Mafsstab übrig. Zu seiner richtigen An-wendung ist aber vorzüglich nüthig, gehörige Rücksicht auf dieUmstände zu nehmen , die neben der eigentümlichen Beschaf-fenheit der Körper einen wesentlichen Einflufs auf ihr Leitungs-vermögen ausüben. In dieser Hinsicht haben die Versuche mitden Metallen zu den wuchtigsten und genauesten Resultaten ge-führt, die uns erst in den Stand setzten, eine eigentliche Scaledes Leitungsvermögens der Körper aufzustellen. Cavexdisiihat schon im Jahre 1776 sehr genau den Einflufs, welchen dieAusdehnung eines Leiters sow'ohl der Länge, als dem Durch-schnitte nach auf sein Leitungsvermögen ausübt, gekannt, jedochist er uns die nähere Angabe der Versuche, wodurch er zu denwichtigen Resultaten gelangte, von welchen weiter unten näherdie Rede seyn wird, schuldig geblieben. In neuern Zeiten hatHumfury Davy diese Resultate durch eine Reihe von Ver-suchen , die genau von ihm beschrieben sind, vollkommen be-