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Sechster Band. Erste Abtheilung. L.
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Durch Insolation. ‘251

ist die frische Bruchfläche am besten phosphorescirend, die ge-schliffene Seite weniger.

Heimiich sieht es als eine Hauptfolgerung aus seinen Ver-suchen an , dafs jede Verbindung einer Erde oder einer säue-rungsfähigen Basis mit einer Säure Phosphore durch Bestrahlungliefere; damit stehe auch das in Verbindung, dafs das Bleichenund das Behandeln mit Kalkbeize bei Präparaten aus dem Pilan-*-zenreiche das Leuchten vermehre. Dafs er fiir die ungleiche

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Phosphorescenz der Diamanten hierin einen so schönen Erklä-runos<mind findet, scheint mir etwas übereilt, indem er dochnur rermutket (und, so viel ich weifs, ohne nachzuweisendenGrund), dafs einige Diamanten viel Kohlensäure enthielten, an-dere aber nicht. Andere Versuche geben dagegen in der ThatBeweise, dafs man den Körpern, die nicht phosphoresciren,durch Verbindung mit Säuren diese Eigenschaft ertheilen kann,zum Beispiel einem gar nicht phosphorescirenden Quecksilber-oxyde ertheilte man die Eigenschatt zu leuchten dadurch, dafses mit Schwefelsäure verbunden wurde. Auch der Umstand,dafs die als feste Körper darstellbaren Säuren, zum Beispiel Bo-raxsäure , gut leuchteten, gehört hierher. Schwer möchte da-gegen ein anderer Satz zu beweisen seyn , den Heixkich auf-stellt, dafs die Phosphorescenz durch Bestrahlung mit einerschwachen Entsäuerung verbunden sey.

Diesen gröfstentheiis aus Heixkich’» Schrift ausgehobe-nen Beobachtungen und Bemerkungen füge ich noch einige an-dere aus den schon oben angeführten Abhandlungen vonOsASSund v. Ckotthcss bei 1 . Letzterer hat mehrere Substanzen dendurch das Prisma getrennten Farbenstrahlen ausgesetzt und, ähnrlich den Erfahrungen über den Diamant, sie durch blaues Lichtviel schöner leuchtend, als durch rothes Licht, gefunden. Nieleuchteten sie mit der Farbe, die sie empfangen hatten, sondern

mit dem ihnen auch bei der Bestrahluim durch die freie Sonue

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eigenthiimlichen Lichte; die Phosphorescenz war am schönstennach der Bestrahlung des freien Sonnenlichtes, aber die Be-strahlung der violetten und blauen -Strahlen des prismatischenFarbenbildes gab eine bessere Phosphorescenz, als die Bestrah-lung mit rothem Lichte. Eine weil'se Visitencharte, die demganzen prismatischen Spectrum einige Minuten lang ausgesetzt

1 Sch\Tcigcer , s Journ. XIV. 154. XV. 172.