Durch Zersetzung.
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Schwefel und andere brennbare Mineralien leuchten nicht; Me-talle auch nicht; unter den Metalloxyden und metallischen Sal-zen sind wenige, die mit erheblicher Dauer leuchten. Unterden künstlichen I’hosphoren hat der Bolognesische Phosphor auchhier einen vorzüglichen Werth, er leuchtet zuerst glühend roth;der aus Ivalkerde und Sauerkleesiiure bereitete Leuchtstein zeigtesich auch hier schön; Caxton’s Phosphor leuchtete, obgleicher in einer Glasröhre enthalten war, über deren Oberllache der.Funke fortging. Die meisten Körper zeigen nur da, wo derelektrische Funke seinen Weg genommen hat, einen leuchten-den Streifen, aber einige, namentlich die eben erwähnten. PJios-phore und weifser Zucker, zeigen sich in ausgedehnterer Breiteleuchtend. Diese Phosphorescenz dauert ebenso, wie die durchBestrahlung, auch fort, wenn man die Körper (wenn sie nurnicht auflöslich sind) in Wasser, Weingeist oder Olivenöl ein-taucht.
IIktxkich sucht zu beweisen, dafs nicht eine dauerndeElektrisirung dieser Substanzen sie fähig machte, zu leuchfepoder das elektrische Licht, wie elektrisirte Körper es unter ge-wissen Umständen thun, ausströmen zu lassen, sondern dafs sieblofs, weil sie dem Lichte ausgesetzt gewesen waren, leuchteten.Dieser Beweis ist zwar nicht ganz vollständig, indefs sprechendie vielen Uebereinstimmungen zwischen diesen Erscheinungenund denen durch Bestrahlung allerdings dafür.
8. Von selbst entstehende PJiosphores-cenz der Körper des Thier- und Pflan-zenreichs.
Die Erfahrungen und Versuche sind hier zahlreicher undselbst dem gewöhnlichen Beobachter bietet sich dieses Leuchtendar; da indefs auch hier Heinuich theils gesammelt hat, wasschon bekannt war, theils durch eine mit grofsem Fleifse ange-stellte Beobachtungsreihe mehr geleistet hat, als irgend ein an-derer, so werde ich von seinen Versuchen vorzüglich reden.
Er fand , dafs bei allen einheimischen gröfseren Baumartensowohl das Stammholz, als auch das IIolz der Aeste, die innereSeite der Rinde und die Wurzel leuchtend wird; das IIolz derErle und Weide, der Tanne ( pinr/.i slrobus) und Föhre (pinus