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L i c li t.
stoflgases durch das darin leuchtende Holz war nicht merklich 1 .IIi/l.me fand, dafs Erwärmung das Licht verstärkte, aber seineDauer abkürzte 2 .
Dafs auch andere Pflanzentheile zuweilen leuchten, Kartof-feln , die Keime zu treiben anfangen, und drgl. 3 , ist oft bemerktworden. Auch lebendige Pflanzen leuchten. Gieuert sah einMoos in einer feuchten Höhle mit grünlichem Lichte phospho-resciren 4 . Von üehsciiau, von Lahoche und Gerhardsahen eine Species der Ilhizomorphe in Bergwerken sehr schönleuchten, jedoch mufste das Auge schon geraume Zeit im Dun-keln gewesen seyn 5 .
Ueber das Blitzen ähnliche Leuchten einiger Pflanzen hatman sehr wenige Beobachtungen, so dafs man glauben mufs, estrete sehr selten ein 6 . Ein Beispiel einer Pflanze , deren mil-chiger Saft im Dunkeln stark leuchtete, führt Mornay an 7 ;diese Pflanze, die er, ohne einen eigentlich botanischen Cha-rakter, der diesen Namen rechtfertigt, anzugeben, Euphorbiumnennt, wächst in Brasilien und ihr Saft ist giftig.
Ueber das Leuchten der thierischen Körper sind zahlreicheBeobachtungen angestellt worden. Sehr viele thierische Substan-zen zeigen sich vor dein Uebergange in Fäulnifs, wenn sie näm-lich erst anfangen, der Fäulnifs entgegen zu gehen, und noch alsvollkommen brauchbar angesehen werden, leuchtend. NachMartin’s Beobachtungen leuchten nur die Seefische immer,wenn man sie nach dem Tode einige Tage aufbehält 8 ; unterFlufsfischen konnte Heinrich nur sehr selten einen Fall, wodas Leuchtendwerden glückte, erhalten ,. obgleich Dessaignesangiebt, dafs sie, mit salzigem Wasser befeuchtet, bei warmer
1 G. HI. 83. I. 33.
2 G. XII. 152.
3 Lichtenberg’s verm. Schrieen. V. 451.
4 G. XXX. 242.
5 Schweigger’s Journal. XXXIX. 259. XLIH. 203. XLIV. 65.Andere leuchtende Pflanzen sind erwähnt in Edinb. philosoph. Journ.XXI. 232. und Botau. Zeitung 1823. S. 123.
6 Von Go'the zur Farbenlehre. I. 21. Heinrich S. 338.
7 G. LVr. 368.
8 Marti«’» Beob. Schwed. Abh. XXIII. 224. und Kulme’» Beob.G. XII. 129. 292. hat Heihbich benutzt, i