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* D u r c h Zersetzung.
ganz gleich scheint, oft diese Eigenschaft dennoch nicht odernur in sehr schwachem Grade besitzt. Heinrich fügt noch hin-zu , dafs die von innen anfangende Faulnifs sehr langsam bisnach anfsen fortschreitet und dafs selten ein Stamm so lansestehen bleibt, bis diese langsame Faulnifs seine Oberfläche er-reicht. Zuweilen leuchtet ein abgehauener Baumstumpf in allenTheilen seiner Masse; dann ist das Holz ganz gebleicht, morschund zerreiblich.
Feuchtigkeit ist eine zum Leuchten des Ilolzes nothwendigeBedingung, daher man auch das durch Austrocknen untauglichzum Leuchten gewordene Holz, wenn es vorher gut leuchtete,durch Befeuchten oft noch wieder phosphorescirend machenkann und durch Einwickelung in Papier es langer leuchtend er-hält. Ganz unter Wasser getaucht hört es, nach längerer oderkürzerer Zeit, zu leuchten auf, indem es offenbar durch Aus-laugen die zur Pliosphorescenz erforderlichen Bestandtheile ver-liert. Auf die Temperatur der umgebenden Luft kommt es nichtsehr an , wenigstens bei der Eiskalte dauert das Leuchten fort.IIulmk fand, dafs das Holz bei der durch eine künstliche Eis-mischung bewirkten Kälte zu leuchten aufhörte.
Heinrich hat gut leuchtendes Holz in allerlei verschiedeneMedien gebracht und Folgendes gefunden. Unter Wasser undunter Quecksilber dauerte das Leuchten 24 Stunden, unter Oel12 Stunden, unter Weingeist und Schwefeläther nur 10 bis 30Minuten, ohne Zweifel, weil diese Flüssigkeiten das Wasserund die harzigen Theile des Holzes in sich aufnehmen und alsoden Zustand des Flolzes sehr verändern. Säuren heben in kurzerZeit das Leuchten auf. Dafs die atmosphärische Luft das Leuch-ten befördert, schliefst Heisiuch daraus, dafs gleiche StückeLIolz, im gesperrten luftvollen Raume und in freier Luft beob-achtet, ungleich lange leuchteten, das im gesperrten Raumekürzere Zeit; das im gesperrten Raume schon erloschene Holzfing, nach einigem Zeitverlaufe, wieder an zu leuchten, Wennman Luft zutreten liefs. Indefs leuchtete das Holz auch in sehrVerdünnter Luft fort und in Sauerstoffgas nicht merklich stärker.In Stickgas leuchtete das PIolz 12 bis 24 Stunden , statt dafs esin freier Luft 6, auch wohl 91' a ge zu leuchten pilegte ; in Was-serstoffgas verhielt es sich ungleich, zuweilen erlosch es sehrbald ; in Kohlensäure leuchtete es nicht über 20 Minuten, inSalpetergas nicht über 7 Minuten. Eine Verminderung desSauer-VJ. Bd. R