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Chemische Wirkungen.
gelüst, verwandelt sich nach Geiiien in salzsaures Uranoxy-dul. Salzsaures Eisenoxyd in Aether gelüst wird darin zusalzsaurem Eisenoxydul. Schwefelblausaures Eisenoxynl in Wein-geist gelost wird zu schwefelblausaurem Eisenoxydul, womitEntfärbung der rothen Lösung eintritt, und zwar erfolgt diesesnach Gkotthuss im Brennpuncte des Hohlspiegels in wenigenMinuten ; von allen Strahlen des Spectrums wirkt nach ihm derblauoriine am schnellsten und auch das Licht einer Argand’schenI.ampe bewirkt die Entfärbung bei 1 Zoll Entfernung. Salz-saures Kupferoxyd in Aether gelöst wird am Licht in dasdem salzsauren Kupferoxydul entsprechende Ifalbchlorkupferverwandelt; ebenso Sublimat in Calomel und salzsaures Gold-oxyd und Platinoxyd, in Aether gelüst, entfärben sich beträcht-lich im Lichte. Leinwand, Papier, Oberhaut u. s. w., mit salz-saurem Silberoxyd beleuchtet und getrocknet, schwärzen sichnur am Lichte, ohne Zweifel durch Desoxydation des Silbers;mit salzsaurem Goldoxyd beleuchtet färben sie sich nur amLichte purpurroth, sofern das Goldoxyd zu rothem Goldsuboxydreducirt wird. Kohle und flüchtige Ode, zu Gold- oder Silber-lösungen gebracht, schlagen nur im Lichte (oder bei hoher Tem-peratur) daraus die regulinischen Metalle nieder.
Während in den angeführten Fällen das Licht die Bindungdes Chlors und Sauerstoffes an verschiedenen Materien bettün-
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stigt, so hebt es in den folgenden die Verbindungen dieserStoffe mit andern auf und macht sie in Gasgestalt frei.
Weifses Hornsilber, wie man es durch Fällung der salpe-tersauren Silberlösung durch Kochsalz und Auswaschen erhält;wird am Lichte erst violett, dann schwarz. Diese Schwärzungist nach den neueren Versuchen Wetzlak’s mit der Entwicke-lung von Chlorgas verbunden und das geschwärzte Hornsilberunterscheidet sich von weifsem durch einen geringem Gehaltan Chlor, so dafs es als ein Chlorsilber im Minimum zu be-trachten ist. Das weifse Hornsilber, noch feucht auf weifsesPapier gestrichen, zeigt folgende Verhältnisse gegen die ver-schiedenen Arten von Licht.
Im Spectrum wird es, wie schon SciiEEre fand, durchden violetten Strahl am stärksten geschwärzt. Selbst aufserhalbdes violetten Strahls tritt nach Ritteh’s, von Wollaston be-stätigter, Beobachtung noch Schwärzung ein und nach Beim adzeigt der äufserste Rand des Violetts die Schwärzung am stärk-VI. Bd. U