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Sechster Band. Erste Abtheilung. L.
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derstand leisten miifsten, einen grofsen Theil seiner Kraft, DerEinwurf, dafs die leuchtenden Körper endlich an Masse ver-lieren miifsten, Iäfst sich allerdings nicht widerlegen; aber erwäre, da wir uns einen Ersatz von anderer Seite her denkenkönnen, eben nicht der wichtigste, wenn sonst alles für dieseHypothese spräche. Die wichtigere Frage, wodurch denn inunaufhörlichem Fortgänge diese Theilchen, wenn sie auchunbegreiflich klein sind, mit so grofser Gewalt fortgeschleu-dert vyerden, läfst sich ebenfalls nicht beantworten; indefs trittbei der zweiten Hypothese eine ähnliche, gleich schwierigeFrage ein.

Auf diese Lichttheilclien wirken die Körper anziehend, unddadurch erklären sich höchst genügend die Brechungen des Licht-

einen Charte, in einer kleineren Entfernung als die Brennweite, sozu wählen, dafs sie ehen so stark erleuchtet erschien, als die zweiteCharte, die jenseit des ßrennpunctes aufgestellt war. Allemal fandman die über den Brennpunct hinaus aufgestellte Charte diesem vielnaher, als diejenige, die zwischen dem Spiegel und dem ßrennpunctestand , obgleich doch die Erleuchtung iu gleichen Abständen hättegleich seyn sollen. Kater fand bei einer Reihe von Beobachtungen,dafs bei gleicher Erleuchtung die Abstände vor und hinter dem Focussich wie 1525 zu 1000 verhielten, wo nach der Berechnung die Er-leuchtung im Verhältnifs 430 zu 1000 seyn sollte, aber sich als gleichergab. Bei Abänderung der Versuche, namentlich bei denen, wo zweiLampen in verschiedenen Abständen angewandt wurden, ergaben sichzw r ar Zahlen, die von den vorigen erheblich abweichen, aber darinwenigstens stimmten sie überein , dafs immer die Erleuchtung durchdiejenigen Strahlen, welche sich im Brennpuncte noch nicht durch-kreuzt hatten, stärker war. Eine Bemerkung, die schon Brewstergemacht hat, dafs die kreisförmigen Durchschnitte des Lichtkegelshinter dem Brennpuncte nie so scharf begrenzt zu seyn pflegen, alsvor dem Brennpuncte, scheint auch hieher zu gehören. Brewster ounew philos. Instruments, p. 44. 193.

Dafs übrigens diese Verminderung der Wirksamkeit der Licht-strahlen bei einer so nahen Vereinigung vieler Strahlt n sich eben sogut aus der Undulationstheorie erklären liefse, als aus der Emissions-theorie, versteht sich von selbst; denn die sich so zahlreich imBrennpuncte durchkreuzenden Wellen können allerdings eine Hin-derung ihrer Wirksamkeit erleiden, so wie dagegen, nach der Emis-sionstheorie, von einem gehinderten Fortgange der Lichtpartikeln,so dafs sie nicht mehr sämmtlich über den ßrennpunct hinaus in ih-ren richtigen Directionen fortgingen, die Rede seyn müfjte.