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Licht.
Strahls; aber auch abstofsend müssen die Körper wirken, wiedie Zuriickwerfung der Strahlen zeigt. Und hierbei zei^t sichnun eine eigenthümliche Verschiedenheit des Zustandes-, inwelchem die Lichttheilchen sich befinden können, indem sieabwechselnd bald leichter der Zurückwerfung, bald leichter derDurchlassung fahi« sind.
Dafs die anziehende Kraft der Körper, die wir erst in un-mittelbarer Nähe als wirksam auf das Licht erkennen, eine Bre-chung des Lichtstrahles bewirken mufs, indem sie die "e»endie Oberfläche des Körpers senkrechte Geschwindigkeit derLichttheilchen vermehrt, ist im Art. Brechung gezeigt worden.Jeder Körper zeigt hier eine, theils mit vergrölserter Dichtigkeitzunehmende, theils aber auch nach der eigentümlichen Be-schaffenheit jedes Körpers specifisch verschiedene Brechungs-kraft, und das Gesetz, dafs das Brechungsverhältnifs, nämlichdas Verhältnis des Sinus des Einfallswinkels zum Sinus desBrechungswinkels, bei allen Neigungen des Strahles ungeändertbleibt, sofern der Uebergang immer zwischen denselben Medienstatt findet und nur von einfarbigen Strahlen die Rede ist, ergiebtsich als notwendige Folgerung aus dieser Hypothese. Da derrothe Strahl am wenigsten von seiner Richtung abgelenkt wird,60 hat man den in ihm enthaltenen Lichttheilchen eine gröfsereTrägheit ( inertia) zugeschrieben, indefs scheint mir , da diesedoch nur von gröfserer Masse herrühren könnte , auf eine gre-isere Masse aber auch die anziehenden Kräfte mehr Wirkung
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ausüben, das Phänomen der ungleichen Brechbarkeit besser da-durch erklärlich, dafs alle Körper eine gröfsere Anziehungskraftauf die im violetten Strahle enthaltenen Lichttheilchen ausübenund eine geringere Anziehungskraft auf die übrigen Lichttheil-chen in den weniger brechbaren Strahlen; das Gesetz der Un-gleichheit dieser Brechung mufs bei verschiedenen Körpern ver-schieden seyn, so wie es die ungleiche Zerstreuung der Licht-strahlen angiebt. Diese Verschiedenheit könnte, da wir ähn-liche Eigenthümlichkeiten der Einwirkung auf verschiedeneKörpertheilchen kennen, am wenigsten befremden. Man hatmehrmals die Hoffnung ausgesprochen, dafs die durch New-to.n’s Theorie angegebene Zunahme der Geschwindigkeit desLichts in stärker brechenden Körpern sich bei der Beobachtungder Aberration bestätigt finden würde, wenn man ein der gan-zen Länge nach mit einem stärker brechenden Mittel ausge-