Emissionstbeorie.
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Polarisation des Lichtes darauf zuriickkommen mufs; hier aberglaubte icli einige der wichtigsten Angaben mittheilen zu müs-sen , damit erhelle, in welche bequeme Uebersicht sich, wenngleich mit Hülfe einer künstlichen und manchen bedeutendenEinwürfen ansgesetzten Voraussetzung über die Bewegung der,Lichttheilchen, sich wenigstens die hier angeführten Phänomeneder Polarisation bringen lassen.
Diese Darstellung alles dessen, was die Emissionstheorie zurErklärung der optischen Phänomene angiebt, zeigt allerdings,dafs sie, die Erscheinungen der Interferenzen ausgenommen, alleErscheinungen in einen klar zu übersehenden Zusammenhangbringt. Aber es läfst sich wohl nicht leugnen, dafs die Vor-aussetzungen, welche sie zu machen genöthigt ist, höchstmannigfaltig sind. Wir sollen uns Lichttheilchen von einer fastunendlich zu nennenden Mannigfaltigkeit denken , die in Rück-sicht der Anziehung, welcher sie beim Eintritte in ein neuesMedium unterworfen sind, nach dem Gesetze der Stetigkeit ei-ner andern Starke der Brechung von dem schwächsten bis zumstärksten Grade unterworfen sind. Jede Art dieser Lichttheilchenbesitzt die Eigenschaft, eine Reihe wechselnder Zustände durch-zugehen, und die Zeiten eines vollendeten Wechsels sind ebensonach dem Gesetze der Stetigkeit für alle verschieden, so dafsman sich geneigt finden konnte, den Grund der ungleichenBrechbarkeit eben in dem schnellem oder langsamem Wieder-kehren gleicher Zustände, gleicher Phasen der Reflexibilität oderRefrangibilität zu suchen. Wir sollen ferner annehmen, dafsbei dem Eintritte in ein anderes Medium und bei der zugleichstattfindenden Reflexion einiger Lichttheilchen die Stellung derLichttheilchen auf eine bestimmte W r eise geändert wird , so dafsdie Theilchen, vorzüglich bei der vollkommenen rolarisirung,statt der mannigfaltig verschiedenen Stellungen, die sie ursprüng-lich hatten, nun eine genau bestimmte, der fernem Reflexionunter gewissen Umständen günstige, unter gewissen Umständenungünstige Stellung annehmen. Die Reflexion selbst soll durchabstofsende Kräfte, die zugleich jene Stellung hervorbringenmüssen, bewirkt werden , und es scheint, dafs wir wohl genö-thigt seyn können, einen Wechsel anziehender und abstofsen-der Kräfte in dem engen Raume, den wir als die Oberflächeunmittelbar umgebend ansehen, zuzugestehen, wobei wir
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ungewifs bleiben , ob wir diese Wechsel der ungleichen Lage